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Interessante Zahlen zur eigenen Vorsorge – kurz und knackig

Liebe Kunden,

der Versicherer LV 1871 hat ein paar sehr interessante Zahlen rund um das Thema persönliche Vorsorge zusammengetragen und diese – wie im beigefügten Bildausschnitt zu sehen – ganz toll aufbereitet.

©by LV 1871
©by LV 1871

Diese Zahlen bilden natürlich nicht exakt die Situation eines jeden Einzelnen ab, aber sie sind ein toller Gedankenanstoß um sich die Wichtigkeit dieser Themengebiete vor Augen zu führen.

Hier noch mal eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

  1. Die durchschnittliche gesetzliche Rente der Bundesbürger im Jahr 2020 beträgt …. 941 € …. das ist echt wenig, gerade wenn man bedenkt, dass es in der Zukunft eher noch sinken wird und man „Pi mal Daumen“ 80 % vom letzten Nettogehalt vor der Rente haben sollte um den Lebensstandard im Alter halten zu können.
  2. Der DAX hat in der Zeit zwischen 2010 und 2020 um über 100 % zugelegt, man kann also auch in der heutigen Zeit noch Rendite erwirtschaften und für die Rente vorzusorgen, entweder selber investieren oder z.B. über Fondspolicen…
  3. Der Arbeitgeber unterstützt die betriebliche Altersvorsorge mit mindestens 15 % Zuschuss, auch hier kann man eine solide Zusatzversorgung aufbauen.
  4. Jeder 4. Arbeitnehmer wird im Laufe seines Berufslebens einmal berufsunfähig, davon mittlerweile 40 % aus psychischen Gründen. Natürlich wird nicht jeder Vierte dauerhaft berufsunfähig, aber auch „nur“ einige Jahre ohne Einkommen, können die finanzielle Vorsorge und Planung ganz schön durcheinanderwirbeln. Besser früh mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung die eigene Vorsorge und Zukunft absichern, denn von Seiten des Staates gibt es hier – wenn überhaupt – nur sehr wenig!

Klar, in der Regel macht es einfach wenig Spaß sich mit solchen Szenarien und weit entfernten Themen zur Vorsorge zu beschäftigen, um so besser wenn man es schnell hinter sich bringt und sie dann getrost für hoffentlich lange Zeit vergessen kann.

Damit es schneller, fachlich kompetenter und für Sie einfacher geht, gibt es Makler – wir haben Erfahrung, Zugang zu vielen Angeboten und sind per Gesetz „Sachwalter des Kunden“ also Ihnen verpflichtet.

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne jederzeit.

Herzliche Grüße

Ihr Thilo Riede


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Gebäudeversicherung: Was tun bei Vorschäden und drohender oder bereits erfolgter Kündigung.

Ein mittlerweile weitverbreitetes Problem sind Vorschäden in der Gebäudeversicherung, hierbei insbesondere Leitungswasserschäden. Treten innerhalb von einigen Jahren mehrere Schäden auf, sind viele Versicherer geneigt den Vertrag zu kündigen, da man davon ausgeht, dass die Rohre und Rohrverbindungen in einem Haus alle ähnlich alt sind und weitere Schäden in der Zukunft zu erwarten sind.

Wir als Versicherungsmakler können bei solchen Problemen mit der Gebäudeversicherung helfen. Wir prüfen mit Ihnen gemeinsam die aktuelle Situation, erfassen Ihre Anforderungen an die Gebäudeversicherung und suchen dann auch für schwierige Fälle einen passenden Anbieter, hier hilft uns die Erfahrung aus der täglichen Arbeit und der Abschluss und die Beratung und Betreuung von hunderten Gebäudeversicherungen – egal ob privat oder gewerblich, egal ob größeres Objekt oder kleines Einfamilienhaus, auch denkmalgeschützte Gebäude versichern wir passend.

Machen Sie sich keine Sorgen, rufen Sie einfach uns an, wir finden eine Lösung für Sie!

Und beim nächsten Schadenfall sind Sie nicht alleine, wir als Makler stehen mit Rat und Tat an Ihrer Seite!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

Bild von ziggy_306 auf Pixabay


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Persönliche Beratung und Service bleibt deutschen Versicherungskunden wichtig

Eine Befragung von rund 8.000 Versicherten aus acht Ländern – primär auf Kfz-, Wohngebäude und Hausratversicherungen bezogen – erbrachte kürzlich die Erkenntnis, dass die deutschen
Versicherungskunden insbesondere auf zwei Feldern herausstechen: Zum einen liegt der Anteil
jener, die persönlichen Service favorisieren, mit 46 Prozent ebenso hoch wie der
von Kunden, die bevorzugt online suchen und abschließen.
Zum anderen legt keine andere Nation einen vergleichbar hohen Wert auf Datenschutz; ein
Grund für die Zurückhaltung gegenüber Telematiktarifen in der Kfz-Versicherung. Nur ein Drittel
der Deutschen ist prinzipiell bereit, persönliche Daten – unter anderem zum Fahrstil – mit
Versicherern zu teilen, um im Gegenzug Prämienrabatte oder individuell gestaltete
Produktlösungen zu erhalten. Die größte Offenheit in diesem Punkt zeigen die Chinesen, von
denen 57 Prozent ihre Daten teilen würden.

Wenn auch Sie zu denen gehören, die eine persönliche Betreuung und eine echte Hilfe im Schadenfall bevorzugen, rufen Sie gerne bei mir an, ich betreue Neu- und Bestandsverträge. Und das Beste ist, der Service beim Makler kostet nicht extra, denn diese Kosten sind in fast allen Tarifen am Markt schon enthalten, egal ob Sie den Service nutzen oder nicht!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr Thilo Riede


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Verbessern Sie Ihre Altersvorsorge – 2021 bietet die Chance auf mehr Rente „zum Nulltarif“

Mit Jahresbeginn ist der Solidaritätszuschlag auf die Einkommenssteuer für rund 90 Prozent der
Steuerzahler weggefallen. Damit haben mehr als 33 Millionen Bundesbürger je nach
Einkommen pro Jahr zwischen 100 und 900 Euro mehr im Portemonnaie. Eine perfekte
Gelegenheit, ohne spürbaren Mehraufwand die private Altersvorsorge deutlich aufzustocken
und sich so einen angenehmeren Ruhestand zu sichern.

Wer das Soli Geld jetzt anlegt und seine Altersvorsorge ausbaut, hat später mehr zum leben.
Wer das Soli Geld jetzt anlegt und seine Altersvorsorge ausbaut, hat später mehr zum leben.
Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Bekanntermaßen steuern Millionen
Menschen hierzulande auf die Altersarmut zu, wenn sie ihre gesetzlichen Rentenansprüche
nicht mit eigenen Sparbemühungen ergänzen. Sie auch? Falls Sie sich nicht sicher sind ob Ihre Altersvorsorge reichen wird, überprüfen wir das gerne individuell für Sie.


So spielen denn auch etwa zwei Drittel der Deutschen laut einer aktuellen Umfrage mit dem
Gedanken, die Soli-Ersparnis zum Stopfen der Altersvorsorge-Lücke einzusetzen. Das scheint
auch dringend nötig zu sein, denn nur jeder dritte Befragte legt momentan mehr als 200 Euro
fürs Alter zurück. Ebenso viele, überwiegend Frauen, betreiben derzeit gar keine private
Altersvorsorge. Viele Produkte ermöglichen es, den Sparbetrag durch staatliche Förderung
signifikant zu erhöhen.

Gerne beraten wir Sie bzgl. Ihrer Altersvorsorge und /oder auch zu den bisher erworbenen Rentenansprüchen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Thilo Riede


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Wir machen Urlaub

Sehr geehrte Kunden,

die Büros in Bonn und Rheinbreitbach bleiben vom 15.07.2020 bis zum 07.08.2020 einschließlich geschlossen.

Bitte wenden Sie sich zwischenzeitlich mit dringenden, fristgebundenen Anliegen oder Schadenfällen direkt an Ihren jeweiligen Versicherer. Bei größeren Schäden und besonders wichtigen Anliegen, erreichen Sie mich unter der 0179 – 68 61 214.

Wir freuen uns im Anschluss wieder im gewohnten Umfang für Sie da zu sein.

Mit besten Grüßen

Thilo Riede

Versicherungsmaklerbüro Riede


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Wohngebäudeversicherung: Deutschlandweit im Schnitt alle 3 Minuten ein Brand.

Zwischen Nord- und Ostsee brennt es am häufigsten.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat erstmals die regional unterschiedliche Feuergefährdung in Deutschland untersucht. Als Datenbasis dienten Schadensfälle in der Wohngebäudeversicherung, die Brandschäden abdeckt.

Wie die Analysten feststellten, ist die Brandgefahr in Schleswig-Holstein mehr als doppelt so hoch wie in Oberbayern. In Zahlen: Zwischen Nord- und Ostsee kommt es 47 Prozent häufiger zu Bränden als im Bundesdurchschnitt, in Oberbayern dagegen 29 Prozent seltener.

Ein erhöhtes Brandrisiko gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern (135 Prozent), Lüneburg (132), Bremen (127) und Weser-Ems (125). Im Süden der Republik dagegen werden unterdurchschnittliche Werte verzeichnet, neben Oberbayern stechen hier vor allem Schwaben (74), Mittelfranken (78), Stuttgart und Unterfranken (beide 84) heraus.

Etwa alle drei Minuten schlägt Feuer in Deutschland im Schnitt zu, womit sich die Schadensfälle auf rund 200.000 jährlich summieren. Die dadurch verursachten Kosten beliefen sich 2018 auf circa 1,2 Milliarden Euro.

Erfasst sind dabei allerdings nur Fälle die durch eine Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden.

Wenn Sie sich über eine passende Wohngebäudeversicherung informieren möchten oder eine Überprüfung Ihres Altvertrags wünschen, sprechen Sie mich an.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

Bild von David Mark auf Pixabay


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Gebäudeversicherung: Milliardenschäden im ersten Halbjahr durch Sturm, Hagel & Co.

An Wohngebäuden und Autos sind durch Naturgewalten im ersten Halbjahr 2019 (versicherte) Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro entstanden.

Konkret gehen sie auf Sturm, Hagel, Blitzschlag und Starkregen zurück, insbesondere auf die beiden Stürme „Dragi“ und „Eberhard“ im März und die Unwetter um Pfingsten. Die Kosten bewegen sich damit im langjährigen Durchschnitt, wie der Versicherer-Gesamtverband GDV mitteilte.

Wie hoch die tatsächliche Schadenssumme ausfiel, lässt sich allerdings nicht beziffern, da weniger als die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland (43 Prozent) über Versicherungsschutz gegen Elementargefahren verfügen.

Insbesondere in Gebäudeversicherungen, die älter als zehn Jahre sind, fehlt der Baustein Elementarschäden häufig. Das Risiko von Starkregen und Überschwemmungen steigt jedoch Jahr für Jahr, da es klimawandelbedingt zu stärkeren Wetterkapriolen kommt. Auch Gebäude abseits von Flüssen und anderen Gewässern sind zunehmend bedroht.

Staatlicherseits ist nicht viel Hilfe zu erwarten: Die zuständigen Länder haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass „nur noch derjenige mit staatlicher Unterstützung über die sogenannte Soforthilfe hinaus rechnen kann, der sich erfolglos um eine Gebäudeversicherung inkl. Elementarschäden bemüht hat oder ihm diese nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist“. Selbst wenn das der Fall ist, wird je nach Bundesland nur ein Teil der Schäden ersetzt oder lediglich ein Darlehen gewährt.

Sie haben noch eine ältere Gebäudeversicherung und möchten eine Überprüfung Ihres Vertrags? Rufen Sie uns an, wir prüfen Ihren Bestandsvertrag und wenn nötig, zeigen wir Ihnen wie Sie sich sinnvoller absichern können – häufig zu einem ähnlichen Beitrag wie bisher, aber in einem modernen Tarif.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay


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Rechtliche Feinheiten bei Rückstauschäden

Es ist wie so oft in der Versicherungswelt, der Kunde hat eine Vorstellung davon was versichert ist, der Versicherer und das Bedingungswerk des Vertrags sagen aber etwas ganz anderes.

In einem Fall der neulich vor dem Kammergericht in Berlin verhandelt wurde, war die Klägerin der Meinung das Sie im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung inkl. des Baustein Elementarschäden mit Rückstauschäden versichert sei. Was war passiert?

Es gab heftige Regenfälle und auf dem Balkon der Klägerin hatte sich so viel Wasser gesammelt, dass es über den Abfluss nicht mehr abfloss und sich „zurückstaute“ wobei dann in der Folge größere Schäden in der Wohnung auftraten- also ganz klar ein Versicherungsfall….!?

Sie werden es ahnen, die Versicherung sah es ganz anders und dem haben sich nun die Richter in weiten Teilen sehr eindeutig angeschlossen. Der Rückstau setzt nämlich voraus, dass Wasser aus den Rohren austritt, in diesem Fall war aber das Problem, das es erst gar nich in die Rohre eintreten konnte und somit kein Rückstau im Sinne der Versicherung vorliegen konnte.

Eine in der Elementarversicherung abgedeckte Überschwemmung war hier übrigens auch nicht gegeben, da diese eine Überflutung des Grund und Bodens voraussetzt, auch diese Voraussetzungen waren nicht erfüllt – denn der Balkon ist eben kein Grund und Boden.

Vielleicht schütteln Sie jetzt mit dem Kopf und denken sich , „das ist Haarspalterei, wofür hat man denn eine solche Versicherung…“. Ich gebe Ihnen emotional durchaus recht, aber m.E. nach ist es eher ein Kommunikationsproblem, denn es ist klar, dass ein Versicherer nur Produkte verkauft bei denen er die Risiken berechnen kann und das setzt voraus, dass er auch klar eingrenzt welche Fälle versichert sind und welche nicht, dazu gehören dann mitunter auch solche Haarspalterein die im Bedingungswerk stehen. Wirklich unschön ist hier m.E. dass die Kundin eine falsche Erwartung hatte, man hat ihr also offensichtlich vorher nicht erläutert in welchen Umfang eine Elementarschadenversicherung und eine Rückstauversicherung leisten – Überschwemmungen auf Balkonen gehören eben nur in ganz wenigen Ausnahmefällen dazu.

Wir empfehlen daher, machen Sie sich gemeinsam mit einem Fachmann, z.B. einem Versicherungsmakler, die Arbeit und besprechen Sie, wie genau Ihr Gebäude beschaffen ist, was Sie versichern wollen und wo eine solcher Schutz auch seine Grenzen hat – das ist für Sie vielleicht nicht die schönste Beschäftigung der Welt, aber noch viel Schlimmer ist es von falschen Voraussetzungen auszugehen und dies erst nach Schadeneintritt festzustellen.

Nutzen Sie das Angebot der Beratung, löchern Sie Ihren Fachmann so lange mit Fragen bis Sie wissen was Sie abschließen – darauf haben Sie ein Anrecht und bestehen Sie auf eine Beratungsprotokoll das Ihre Wünsche genau wiedergibt – wenn Sie von den Angeboten am Markt nicht zu erfüllen sind oder Ihnen am Ende doch zu teuer, dann kann man ja auch das erfassen – Ihr Berater ist Dienstleister und sollte dazu in der Lage sein.

Wenn Sie zu Ihrer Gebäudeversicherung Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Pflege wird immer teurer – haben Sie eine Pflegeversicherung?

Fast dreieinhalb Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflegeleistungen angewiesen, bis 2045 soll diese Zahl Prognosen zufolge auf rund fünf Millionen anschwellen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt – als eine Art Teilkasko – bei Weitem nicht alle anfallenden Kosten.

Und der Eigenanteil, den die Pflegebedürftigen oder ihre engen Angehörigen beisteuern müssen, steigt und steigt: 1.830 Euro monatlich sind, Stand Januar 2019, im bundesweiten Durchschnitt für stationäre Pflege aus eigener Tasche zu entrichten. Das entspricht einer Steigerung um 58 Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Am teuersten ist die stationäre Pflege in Nordrhein-Westfalen, wo im Schnitt 2.252 Euro zugezahlt werden müssen; Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt müssen dagegen mit 1.218 Euro am wenigsten aufbringen.

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Rentenhöhe liegt in der gesetzlichen Rentenversicherung bundesweit bei rund 1.050 Euro. Bei Frauen beträgt die Durchschnittsrente sogar nur 685 Euro.

Trotz dieses Missverhältnisses hat nur jeder 20. Erwachsene für den Fall vorgesorgt, einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Dabei kosten entsprechende Pflegeversicherungen, gerade wenn man in relativ jungen Jahren einsteigt, nur wenige Euro pro Monat.

Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten in der privaten Pflegeversicherung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Verkehrssicherungspflicht für Eigentümer von Immobilien und Grundstücken

Der Besitz eines Grundstücks oder einer Immobilie führt nicht nur zu Rechten sondern auch zu Pflichten, z.B. der Verkehrssicherungspflicht.

Bedeutet einfach gesagt:

  • Absichern aller Dinge die ein vernünftig denkender Mensch als Gefahrenquelle ansehen würde.

Beispiele:

  • Schnee & Eis auf dem Gehweg oder Dach
  • Eiszapfen an der Dachrinne
  • morsche Bäume
  • lose Dachziegel

Gesetzliche Grundlagen:

  • Grundgesetz Artikel 14: „Eigentum verpflichtet.“
  • Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Paragraf 823: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Welche Versicherung sollte ich haben:

  • Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung (diese ist häufig schon Teil der privaten Haftpflicht, muss für vermietete Objekte aber meistens gesondert abgeschlossen werden)

Schützt mich die Versicherung vor allen Ansprüchen:

  • Nein! Wer seine Verkehrssicherungspflichten grob fahrlässig verletzt muss damit rechnen den Versicherungsschutz ganz oder teilweise zu verlieren!

Kann ich Pflichten an Mieter übertragen:

  • Ja, zumutbare Verkehrssicherungspflichten die im Mietvertrag geregelt sind, können auf Mieter übertragen werden. Im Schadenfall haftet aber am Ende doch der Eigentümer (Pflichtverletzung von Erfüllungsgehilfen)

Schützen mich Warnschilder vor der Haftung:

  • Nein. Sie können je nach Sachlage und wenn sie gut sichtbar angebracht sind aber die Haftung reduzieren.

Gerne beraten wir Sie zur Auswahl einer passenden Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung und erläutern Ihnen auch gerne durch passende Beispiele wo die grob fahrlässige Verletzung Ihrer Verkehrssicherungspflichten beginnt. Eine solche Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist nicht besonders teuer und die zu treffenden Maßnahmen im Vergleich zum Schadenfall nicht zu aufwendig.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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