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Wohngebäudeversicherung: Deutschlandweit im Schnitt alle 3 Minuten ein Brand.

Zwischen Nord- und Ostsee brennt es am häufigsten.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat erstmals die regional unterschiedliche Feuergefährdung in Deutschland untersucht. Als Datenbasis dienten Schadensfälle in der Wohngebäudeversicherung, die Brandschäden abdeckt.

Wie die Analysten feststellten, ist die Brandgefahr in Schleswig-Holstein mehr als doppelt so hoch wie in Oberbayern. In Zahlen: Zwischen Nord- und Ostsee kommt es 47 Prozent häufiger zu Bränden als im Bundesdurchschnitt, in Oberbayern dagegen 29 Prozent seltener.

Ein erhöhtes Brandrisiko gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern (135 Prozent), Lüneburg (132), Bremen (127) und Weser-Ems (125). Im Süden der Republik dagegen werden unterdurchschnittliche Werte verzeichnet, neben Oberbayern stechen hier vor allem Schwaben (74), Mittelfranken (78), Stuttgart und Unterfranken (beide 84) heraus.

Etwa alle drei Minuten schlägt Feuer in Deutschland im Schnitt zu, womit sich die Schadensfälle auf rund 200.000 jährlich summieren. Die dadurch verursachten Kosten beliefen sich 2018 auf circa 1,2 Milliarden Euro.

Erfasst sind dabei allerdings nur Fälle die durch eine Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden.

Wenn Sie sich über eine passende Wohngebäudeversicherung informieren möchten oder eine Überprüfung Ihres Altvertrags wünschen, sprechen Sie mich an.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

Bild von David Mark auf Pixabay


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Gebäudeversicherung: Milliardenschäden im ersten Halbjahr durch Sturm, Hagel & Co.

An Wohngebäuden und Autos sind durch Naturgewalten im ersten Halbjahr 2019 (versicherte) Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro entstanden.

Konkret gehen sie auf Sturm, Hagel, Blitzschlag und Starkregen zurück, insbesondere auf die beiden Stürme „Dragi“ und „Eberhard“ im März und die Unwetter um Pfingsten. Die Kosten bewegen sich damit im langjährigen Durchschnitt, wie der Versicherer-Gesamtverband GDV mitteilte.

Wie hoch die tatsächliche Schadenssumme ausfiel, lässt sich allerdings nicht beziffern, da weniger als die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland (43 Prozent) über Versicherungsschutz gegen Elementargefahren verfügen.

Insbesondere in Gebäudeversicherungen, die älter als zehn Jahre sind, fehlt der Baustein Elementarschäden häufig. Das Risiko von Starkregen und Überschwemmungen steigt jedoch Jahr für Jahr, da es klimawandelbedingt zu stärkeren Wetterkapriolen kommt. Auch Gebäude abseits von Flüssen und anderen Gewässern sind zunehmend bedroht.

Staatlicherseits ist nicht viel Hilfe zu erwarten: Die zuständigen Länder haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass „nur noch derjenige mit staatlicher Unterstützung über die sogenannte Soforthilfe hinaus rechnen kann, der sich erfolglos um eine Gebäudeversicherung inkl. Elementarschäden bemüht hat oder ihm diese nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist“. Selbst wenn das der Fall ist, wird je nach Bundesland nur ein Teil der Schäden ersetzt oder lediglich ein Darlehen gewährt.

Sie haben noch eine ältere Gebäudeversicherung und möchten eine Überprüfung Ihres Vertrags? Rufen Sie uns an, wir prüfen Ihren Bestandsvertrag und wenn nötig, zeigen wir Ihnen wie Sie sich sinnvoller absichern können – häufig zu einem ähnlichen Beitrag wie bisher, aber in einem modernen Tarif.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay


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Rechtliche Feinheiten bei Rückstauschäden

Es ist wie so oft in der Versicherungswelt, der Kunde hat eine Vorstellung davon was versichert ist, der Versicherer und das Bedingungswerk des Vertrags sagen aber etwas ganz anderes.

In einem Fall der neulich vor dem Kammergericht in Berlin verhandelt wurde, war die Klägerin der Meinung das Sie im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung inkl. des Baustein Elementarschäden mit Rückstauschäden versichert sei. Was war passiert?

Es gab heftige Regenfälle und auf dem Balkon der Klägerin hatte sich so viel Wasser gesammelt, dass es über den Abfluss nicht mehr abfloss und sich „zurückstaute“ wobei dann in der Folge größere Schäden in der Wohnung auftraten- also ganz klar ein Versicherungsfall….!?

Sie werden es ahnen, die Versicherung sah es ganz anders und dem haben sich nun die Richter in weiten Teilen sehr eindeutig angeschlossen. Der Rückstau setzt nämlich voraus, dass Wasser aus den Rohren austritt, in diesem Fall war aber das Problem, das es erst gar nich in die Rohre eintreten konnte und somit kein Rückstau im Sinne der Versicherung vorliegen konnte.

Eine in der Elementarversicherung abgedeckte Überschwemmung war hier übrigens auch nicht gegeben, da diese eine Überflutung des Grund und Bodens voraussetzt, auch diese Voraussetzungen waren nicht erfüllt – denn der Balkon ist eben kein Grund und Boden.

Vielleicht schütteln Sie jetzt mit dem Kopf und denken sich , „das ist Haarspalterei, wofür hat man denn eine solche Versicherung…“. Ich gebe Ihnen emotional durchaus recht, aber m.E. nach ist es eher ein Kommunikationsproblem, denn es ist klar, dass ein Versicherer nur Produkte verkauft bei denen er die Risiken berechnen kann und das setzt voraus, dass er auch klar eingrenzt welche Fälle versichert sind und welche nicht, dazu gehören dann mitunter auch solche Haarspalterein die im Bedingungswerk stehen. Wirklich unschön ist hier m.E. dass die Kundin eine falsche Erwartung hatte, man hat ihr also offensichtlich vorher nicht erläutert in welchen Umfang eine Elementarschadenversicherung und eine Rückstauversicherung leisten – Überschwemmungen auf Balkonen gehören eben nur in ganz wenigen Ausnahmefällen dazu.

Wir empfehlen daher, machen Sie sich gemeinsam mit einem Fachmann, z.B. einem Versicherungsmakler, die Arbeit und besprechen Sie, wie genau Ihr Gebäude beschaffen ist, was Sie versichern wollen und wo eine solcher Schutz auch seine Grenzen hat – das ist für Sie vielleicht nicht die schönste Beschäftigung der Welt, aber noch viel Schlimmer ist es von falschen Voraussetzungen auszugehen und dies erst nach Schadeneintritt festzustellen.

Nutzen Sie das Angebot der Beratung, löchern Sie Ihren Fachmann so lange mit Fragen bis Sie wissen was Sie abschließen – darauf haben Sie ein Anrecht und bestehen Sie auf eine Beratungsprotokoll das Ihre Wünsche genau wiedergibt – wenn Sie von den Angeboten am Markt nicht zu erfüllen sind oder Ihnen am Ende doch zu teuer, dann kann man ja auch das erfassen – Ihr Berater ist Dienstleister und sollte dazu in der Lage sein.

Wenn Sie zu Ihrer Gebäudeversicherung Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Pflege wird immer teurer – haben Sie eine Pflegeversicherung?

Fast dreieinhalb Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflegeleistungen angewiesen, bis 2045 soll diese Zahl Prognosen zufolge auf rund fünf Millionen anschwellen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt – als eine Art Teilkasko – bei Weitem nicht alle anfallenden Kosten.

Und der Eigenanteil, den die Pflegebedürftigen oder ihre engen Angehörigen beisteuern müssen, steigt und steigt: 1.830 Euro monatlich sind, Stand Januar 2019, im bundesweiten Durchschnitt für stationäre Pflege aus eigener Tasche zu entrichten. Das entspricht einer Steigerung um 58 Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Am teuersten ist die stationäre Pflege in Nordrhein-Westfalen, wo im Schnitt 2.252 Euro zugezahlt werden müssen; Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt müssen dagegen mit 1.218 Euro am wenigsten aufbringen.

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Rentenhöhe liegt in der gesetzlichen Rentenversicherung bundesweit bei rund 1.050 Euro. Bei Frauen beträgt die Durchschnittsrente sogar nur 685 Euro.

Trotz dieses Missverhältnisses hat nur jeder 20. Erwachsene für den Fall vorgesorgt, einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Dabei kosten entsprechende Pflegeversicherungen, gerade wenn man in relativ jungen Jahren einsteigt, nur wenige Euro pro Monat.

Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten in der privaten Pflegeversicherung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Verkehrssicherungspflicht für Eigentümer von Immobilien und Grundstücken

Der Besitz eines Grundstücks oder einer Immobilie führt nicht nur zu Rechten sondern auch zu Pflichten, z.B. der Verkehrssicherungspflicht.

Bedeutet einfach gesagt:

  • Absichern aller Dinge die ein vernünftig denkender Mensch als Gefahrenquelle ansehen würde.

Beispiele:

  • Schnee & Eis auf dem Gehweg oder Dach
  • Eiszapfen an der Dachrinne
  • morsche Bäume
  • lose Dachziegel

Gesetzliche Grundlagen:

  • Grundgesetz Artikel 14: „Eigentum verpflichtet.“
  • Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Paragraf 823: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Welche Versicherung sollte ich haben:

  • Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung (diese ist häufig schon Teil der privaten Haftpflicht, muss für vermietete Objekte aber meistens gesondert abgeschlossen werden)

Schützt mich die Versicherung vor allen Ansprüchen:

  • Nein! Wer seine Verkehrssicherungspflichten grob fahrlässig verletzt muss damit rechnen den Versicherungsschutz ganz oder teilweise zu verlieren!

Kann ich Pflichten an Mieter übertragen:

  • Ja, zumutbare Verkehrssicherungspflichten die im Mietvertrag geregelt sind, können auf Mieter übertragen werden. Im Schadenfall haftet aber am Ende doch der Eigentümer (Pflichtverletzung von Erfüllungsgehilfen)

Schützen mich Warnschilder vor der Haftung:

  • Nein. Sie können je nach Sachlage und wenn sie gut sichtbar angebracht sind aber die Haftung reduzieren.

Gerne beraten wir Sie zur Auswahl einer passenden Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung und erläutern Ihnen auch gerne durch passende Beispiele wo die grob fahrlässige Verletzung Ihrer Verkehrssicherungspflichten beginnt. Eine solche Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist nicht besonders teuer und die zu treffenden Maßnahmen im Vergleich zum Schadenfall nicht zu aufwendig.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Abwärtstrend in der Lebensversicherung gestoppt?

Es gab Zeiten – die Älteren werden sich erinnern –, in denen die Lebensversicherungskunden eine Gesamtverzinsung von über 7 Prozent p. a. bei Ihrer Lebensversicherung einstreichen konnten.

In der Niedrigzinsphase ging dieser Wert bei den Lebensversicherungen auf Sinkflug; 2012 fiel er auf unter 4 Prozent, 2016 auf unter 3. Im gerade abgelaufenen Jahr wurden im Schnitt auch die 2,5 Prozent unterschritten. Und höhere Leitzinsen sind noch immer nicht in Sicht.

Dennoch scheint so langsam die Talsohle für die Lebensversicherungen erreicht zu sein – denn die bisher für 2019 bekannt gegebenen Überschussbeteiligungen brechen mit dem Abwärtstrend. Stabil bleibt die laufende Verzinsung beispielsweise bei LVM, Stuttgarter, Württembergischer, Allianz, Alte Leipziger, Nürnberger, Axa und Bayerischer. Eine Anhebung haben Ideal und DEVK angekündigt.

Für manche Versicherten verwirrend sind die Begrifflichkeiten. Die laufende Gesamtverzinsung bei den Lebensversicherungen umfasst den Garantiezins, der für die gesamte Vertragsdauer gilt, und den jeweils für ein Jahr garantierten Überschuss. Daneben gibt es noch eine Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und einen Schlussüberschuss, die manchmal mit der Gesamtverzinsung zu einem Gesamtzins zusammengefasst werden. Der sieht dann optisch höher aus, ist aber nicht garantiert.


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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Sehr geehrte Kunden,

wir bedanken uns für ein tolles Jahr 2018, es hat uns viel Freude gemacht für Sie zu arbeiten!

Wir wünschen Ihnen für die Feiertage alles Gute und viel Gesundheit, Glück und Freude für das Jahr 2019.

Herzliche Grüße

Ihr Thilo Riede


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Was es kostet, früher in Rente zu gehen

Wer früher als vor der gesetzlichen Altersgrenze den verdienten Ruhestand genießen will, sollte einen gewissen finanziellen Spielraum mitbringen. Denn der Abschlag bei einer Frühverrentung fällt nicht gering aus, wie Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund zum Neurentner-Jahrgang 2017 zeigen.

Jeder vierte der 760.000 Neurentner ist frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden. Der Rentenabschlag betrug dabei durchschnittlich 0,3 Prozent pro Monat. Im Mittel mussten die Frührentner 26 Monate vor der Altersgrenze in den Ruhestand gehen, womit sich die Einbuße aufknapp 8 Prozent summiert. Das entspricht einer durchschnittlichen Rentenminderung um 84 Euro.

Der Rentenzahlbetrag des 2017er-Jahrgangs beläuft sich im Schnitt auf 873 Euro. Die Bundesregierung möchte das Rentenniveau bis 2025 stabil halten. Wie es danach weitergehen soll, wird aktuell in einer Kommission diskutiert. Steigen werden die Renten angesichts von immer mehr Leistungsempfängern und immer weniger Beitragszahlern jedenfalls nicht. Schon das bisherige Rentenniveau zu halten würde in den kommenden Jahrzehnten Unsummen an Steuergeldern verschlingen, da die Beiträge nicht unbegrenzt steigen können. Kommende Rentnergenerationen werden also den Gürtel enger schnallen müssen, wenn sie nicht betrieblich und/oder privat vorgesorgt haben.

Liebe Kunden,

früher in die Rente gehen ist ein schöner und verlockender Gedanke, aber die nackten Zahlen sollten einen schon heftig ans Grübeln bringen. Die Durchschnittsrente des 2017er Jahrgangs liegt bei 873 (!!) € und dieses Niveau zu halten erfordert Unsummen – gehen Sie also davon aus, das Niveau wird fallen, dafür wird aber vermutlich die Inflation steigen und somit ist Ihre Rente dann noch mal weniger Wert.

Wer also nicht schon sehr früh damit anfängt fürs eigene Alter vorzusorgen der wird wohl später ganz schön auf die Nase fallen. Daher an alle die es gerne auf „demnächst, bald oder später“ verschieben, es wird immer schwieriger je weniger Zeit Sie haben, kümmern Sie sich jetzt drum – egal wie ob mit Sparstrumpf, Aktien, Konto, Versicherung, o.Ä.

Gerne können Sie auch uns Fragen und wir unterstützen Sie bei diesem Thema! 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Versicherungen, die die Welt nicht unbedingt braucht

Liebe Kunden,

was es nicht so alles gibt… 🙂

Wer dazu neigt, nach ein paar Gläsern Bier, Wein oder Spirituosen allen Vorsichtsmaßregeln zum Trotz noch selbst Auto zu fahren, findet bald ein passende Versicherung für den möglichen Führerscheinverlust.

Ein kleiner Bremer Versicherer will nämlich in Kürze – ein genaues Datum ist nicht bekannt – eine Police einführen, die bei bis zu dreimonatigem Fahrverbot die Mobilität sicherstellt. Die „Führerscheinverlustversicherung“ übernimmt im Schadensfall die Kosten für zum Beispiel Taxi oder Chauffeur, voraussichtlich bis zu einer Höhe von 10.000 Euro. Der Schutz greift auch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und anderen Anlässen für Führerscheinverlust, weshalb die Police in der Branche den Spitznamen „Raser-Versicherung“ erhalten hat. Die Prämie soll pauschal bei 300 Euro jährlich liegen.

Laut dem Anbieter haben sich bereits erste Interessenten gemeldet. Weniger begeistert von dem Angebot sind Verbraucherschützer: „Das lädt doch gerade dazu ein, sich nicht an geltende
Vorschriften zu halten“, moniert etwas der Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale NRW. Der Versicherer beruft sich auf ein Versicherungs-Vorbild aus England; in Österreich hingegen wurde 2004 die Einführung einer ähnlichen Police verboten.

Auch wenn ich zugeben muss, dass ich im ersten Moment schmunzeln musste, ich finde die Lösung aus Österreich sehr gut. Denn auch wenn es natürlich im Einzelfall mal ungerechtfertigt sein kann, so erfüllen diese Strafen ja schon einen sinnvollen gesellschaftlichen Zweck und man könnte dann auch weitere Versicherungen ins Leben rufen für Umweltsünder, Behindertenparkplatzparker, Drängler, Ladendiebe, Steuerhinterzieher, usw. ….. wo will man da die Grenze ziehen …. das kann m.E. nicht gewollt sein.

Herzliche Grüße

Ihr Thilo Riede

 

 

 


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Wenn die Berufsunfähigkeitsrente abgelehnt wird …

… dann liegt das in der (relativen) Mehrheit der Fälle an den Versicherungsnehmern. Das ergab eine
Befragung von 69 Berufsunfähigkeits-(BU)-Versicherern. Ihre Ergebnisse widersprechen der
weitverbreiteten Wahrnehmung, dass viele BU-Versicherer Leistungsanträge abschmettern würden.
Tatsächlich führt die ausbleibende Kundenreaktion auf Nachfragen des Versicherers mit 36 Prozent
die Liste der Ablehnungsgründe an. Knapp dahinter folgt mit 34 Prozent die Nichterreichung des
erforderlichen BU-Grades von 50 Prozent. Weniger als jeder zehnte Antrag (9 Prozent) wird aufgrund
der Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten abgelehnt, also in der Regel wegen falsch
beantworteter Gesundheitsfragen. 8 Prozent der Ablehnungen beruhen auf Anfechtungen wegen
Betrugsverdachts, nur 2 Prozent auf Ausschlussklauseln (BU durch aus dem Versicherungsschutz
ausgenommene Vorerkrankungen bzw. Schädigungen).

Es empfiehlt sich, wichtige Leistungsanträge mit Unterstützung Ihres Versicherungsmaklers zu
erstellen – wenn der Vertrag über unser Büro abgeschlossen wird, erhalten Sie beim ersten Leistungsantrag auch noch kostenfreie Hilfe durch einen Fachanwalt! Der Job des Makler endet nämlich nicht mit dem Verkauf, sondern beinhaltet eine dauerhafte Betreuung.

Gerne stehe ich Ihnen für alle Fragen zur Verfügung! Tel. 0228 – 180 30 472

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

 


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