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5 verbreitete Irrtümer, die Versicherungskunden Geld kosten können

Viele Versicherungsnehmer zahlen unnötigerweise zu hohe Prämien oder haben Schutzlücken, die ihnen gar nicht bewusst sind. Von der Kfz- über die Hausrat- bis zur Unfallversicherung: Diese häufigen Irrtümer sollten die Kunden ausschließen:

1. Eine Unfallpolice leistet nach jedem Unfall mit Verletzungsfolgen.

Eine Unfallversicherung leistet erstens nur dann, wenn der Unfall dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen verursacht, und zweitens nur nach als „Unfall“ definierten Ereignissen. Je nach Bedingungen können Eigenbewegungen (wie Umknicken) oder Bewusstseinsstörungen ausgeschlossen sein.

2. Wer grob fahrlässig einen Kfz-Schaden verursacht, hat keinen Versicherungsschutz.

Stimmt nicht immer: Manche Tarife leisten auch bei grob fahrlässigem Verhalten wie dem Überfahren einer roten Ampel. Ein Vergleich lohnt sich also.

3. Die Haftpflichtpolice deckt auch schleichend entstehende Schäden ab.

In den meisten älteren Haftpflichtverträgen sind sogenannte Allmählichkeitsschäden ausgeschlossen, lediglich einige neuere Tarife bieten diesen Schutz an.

4. Bei von Kindern verursachten Schäden springt die Haftpflichtpolice ein.

Dies gilt nur für Kinder ab sieben Jahren. Jüngere Kinder sind deliktunfähig, so dass ihre Eltern nicht in Regress genommen werden können – es sei denn, sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt.

5. Der Versicherungsschutz setzt mit dem Vertragsbeginn ein.

Manche Tarife sehen Wartezeiten vor, in denen schon Beiträge gezahlt werden, aber noch keine oder nur eingeschränkte Leistungen erfolgen.


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Sind Leib und Leben weniger wichtig als der Hausrat?

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Toluna analysiert die Versicherungs-Schwerpunkte der Deutschen. Überraschender Befund: Materielle Güter wie Hausrat scheinen eine Absicherung eher zu verdienen als die eigene Familie.

So verfügen lediglich 26 Prozent der deutschen Haushalte mit Kindern über eine Risikolebensversicherung. Und das, obwohl in derselben Umfrage nur 41 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen angaben, noch nie in einer lebensgefährlichen Situation gewesen zu sein. Jeder Fünfte wird immerhin das Renteneintrittsalter von 67 Jahren nicht erreichen. Auch Berufsunfähigkeitspolicen (BU) sind ähnlich dünn gesät; von den Single-Haushalten hat sogar nur jeder zehnte eine abgeschlossen. Damit liegt der BU-Verbreitungsgrad ähnlich hoch wie der von Brillenversicherungen.

Anders dagegen das Bild bei den Sachversicherungen: Eine Hausratpolice haben 67 Prozent der Befragten im Versicherungsordner. Auf einen höheren Wert (69 Prozent) kommt nur die Kfz-Police.

Das sind natürlich Ergebnisse die einen Makler verwundern, bekommen wir doch jeden Tag live mit wie schnell man plötzlich berufsunfähig wird und wie sehr die eigen Existenz dann von der sinnvollen Vorsorge abhängt.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Was Eltern über die gesetzliche Unfallversicherung wissen sollten

Für Hunderttausende Kinder begann nach den Sommerferien der „Ernst des Lebens“. Eltern (nicht nur) von ABC-Schützen sollten im Bilde darüber sein, wann ihre Sprösslinge gesetzlich unfallversichert sind und wann nicht. Unsere Grafik verschafft Überblick:

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Sollten Sie eine Beratung zum Abschluss einer privaten Unfallversicherung wünschen, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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Wichtige Hinweis zur Unfallversicherung:

Viele Kunden die neu zu uns kommen haben bereits eine Unfallversicherung und gehen daher davon aus, dass man sich um diesen Bereich nicht mehr kümmern muss. Manchmal trifft das zu, meistens aber nicht, daher überprüfen wir sie eigentlich immer.

Meine Hauptkritikpunkt sind folgende:

Eigenbewegung nicht abgesichert – z.B. Ohne Fremdeinwirkung erleiden Sie eine Verletzung beim Sport, bzw. stolpern über die eigenen Füße.

Zeckenbisse werden nicht als Unfall anerkannt – Zecken können Borreliose oder auch das FSME Virus übertragen und sind auch in unseren Breiten häufig anzutreffen. Beide Krankheiten können bei schlechtem Verlauf zu dauerhaften Schäden führen.

Progression zu hoch – bei einer sehr hohen Progression machen bei der Festlegung der Schwere der dauerhaften Schädigung wenige Prozentpunkte einen sehr großen Unterschied bei der auszuzahlenden Versicherungssumme, man kann daher vermuten, dass der Versicherer um jeden Prozentpunkt ringen wird, für gewöhnlich tut er dies vor Gericht und das kann sehr lange dauern.

Die abgesicherten Bereiche sind nicht an das Verhalten des Kunden angepasst – z.B. taucht der Kunde hin und wieder mit Pressluft, Tauchschäden oder Behandlungskosten in Dekompressionskammern sind aber nicht Teil des Versicherungsumfangs.

Die Werte der Gliedertaxe sind sehr gering – die Gliedertaxe legt fest welchem Körperteil welcher Prozentwert zugeordnet ist, z.B. kann somit der Verlust eines Arms ab dem Schultergelenk zu einer Invalidität zwischen 70 und 100 % führen, je nach dem was in dem Bedingungswerk des Versicherers festgeschrieben ist. Das bedeutet, bei gleicher Schädigung, gleicher Versicherungssumme und Progression zahlen Versicherer mit unterschiedlichen Gliedertaxen völlig andere Summen aus.

Dies sind aber nur ein paar Anregungen welche ich, rückblickend auf die Fälle der letzten Wochen noch mal aufzeigen möchte. Diese Aufzählung ist keines Falls abschließend, jeder Vertrag sollte einzeln geprüft werden und eine Bewertung kann nur nach Rücksprache mit dem Kunden erfolgen. Was beim einen Kunden Sinn machen kann, ist möglicherweise eine fatale Empfehlung für den anderen.

Daher empfehle ich Ihnen eine unabhängige Beratung und Überprüfung durch einen Makler der weiß was er tut – gerne durch mich. 😉

MIt den besten Grüßen

Ihr Thilo Riede

Versicherungsmaklerbüro Riede

Büro Bonn:                                       0228 – 180 30 472

Büro Rheinbreitbach:                       02224 – 123 51 67

Email:                                                riede@versicherungsmakler-riede.de

 


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Worauf man beim Abschluss einer Unfallversicherung achten sollte:

Angebote zum Abschluss einer Unfallversicherung gibt es enorm viele, häufig auch als Zusatzbaustein an irgendein anderes Produkt (z.B. Rentenversicherung) gekoppelt.

Macht es aber Sinn ein solches Produkt einfach so nebenbei abzuschließen?

Wie die Fragestellung schon vermuten lässt, macht es keinen Sinn! Bei den meisten Angeboten wird Ihnen für einen kleinen Beitrag irgendeine tolle Summe versprochen, aber der Nutzen dieses Versprechens ist zweifelhaft, denn  die vertraglichen Details werden ausser Acht gelassen und nur diese entscheiden später ob und wann Sie Geld erhalten.

 

Folgendes sollte in jedem Fall beachtet werden:

  • Welche Grundsumme ist notwendig?  

Die Grundsumme bestimmt maßgeblich die Höhe der Auszahlung im Falle der unfallbedingten Invalidität. Haben Sie z.B. eine Grundsumme von 100.000 € vereinbart, und sind in Folge eines Unfalls zu 20 % invalide, erhalten Sie 20.000 €.

  • Welche Progression sollte ich wählen?

Neben der Grundsumme hat auch die gewählte Progression eine erheblichen Einfluss auf die Zahlung im Falle einer Invalidität. Meistens setzt die Progression aber erst ab einer dauerhaften Schädigung von 25 % ein und wie der Name schon sagt progressiv, d.h. bei geringem Schädigungsgrad nur ein klein wenig und je größer die Schädigung desto stärker auch die Progression. Hier ein Rechenbeispiel:  Grundsumme 50.000 € Progression 350 % ergibt bei einer Vollinvalidität eine Zahlung von 175.000 €.

  • Warum sollte ich keine sehr kleine Grundsumme und eine sehr hohe Progression wählen?

Ersten weil die Progression bei den meisten Verträgen erst ab einem Schädigungsgrad von 25 % einsetzt, hierzu folgendes Beispiel:

Sie vereinbaren eine Grundsumme von 30.000 € und eine 1000 % Progression, im Falle einer 100 % Schädigung würden Sie also 300.000 € erhalten, haben Sie aber eine Schädigung von 20 % erhalten Sie nur 6000 €.

Der zweite Punkt ist, dass eine sehr hohe Progression auch bedeutet, dass wenige Prozentpunkte bei der Festlegung der Schädigung  erheblichen Unterschied bei der Entschädigungssumme ausmachen. Zwischen 81 und 85 % Beschädigungsgrad liegt ein enormer Betrag und nicht jeder Gutachter und Arzt kommt zu dem gleichen Schluss, es kann also sehr lange dauern, bis man sich einig geworden ist und sie Geld von der Versicherung erhalten. Dies muss nicht zwangsläufig so passieren und nicht jeder Versicherer geht so vor, aber es gibt eine nicht unerhebliche Menge an Berichten dieser Art.

Ich empfehle für gewöhnlich eine Progression von 350 %.

  •  Was hat es mit der monatlichen Unfallrente auf sich?

Eigentlich ganz einfach, ab einer Schädigung von 50 % erhalten Sie die vereinbarte monatliche Zahlung, es gibt Verträge die diese Rente bereits ab 20 % Invalidität zahlen.

  • Was muss ich bei der Gliedertaxe beachten:

In der Gliedertaxe legt der Versicherer fest welchen Grad der Schädigung er für den Verlust bestimmter Gliedmaßen mit Ihnen vereinbart. So würde der Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit Ihres Fußes im Fußgelenk z.B. eine Invalidität von 40 % bedeuten, der Verlust eines Auges 50 %, ein Ohr 30 %, usw.

Je nach Art und Güte Ihres Vertrags sehen die Gliedertaxen aber unterschiedlich aus und eine Invalidität wird dementsprechend zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen bei der Auszahlung führen.

  • Wie wird der Unfallbegriff definiert, was muss ich hier beachten?

Ein Unfall ist: „Ein plötzlich, unfreiwillig von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis“.
Soweit so gut, aber Sie müssen sich dabei fragen, welche Ereignisse der Versicherer explizit anerkennt bei denen diese Definition nicht ganz klar zutrifft:

  • Möchten Sie z.B. das die Folgen eines Zeckenbiss versichert sind, das ist sehr häufig nicht der Fall.

  • Was ist wenn Sie beim Fussball umknicken oder beim Joggen, über die eigenen Füße stolpern und die Treppe runterfallen. Alle diese Ereignisse sind eigentlich nicht versichert, außer „Eigenbewegungsschäden“ sind Teil Ihres Vertrags.

  • Was ist im Falle von Tauchschäden, sollen diese versichert sein, soll der Versicherer auch Kosten für eine Dekompressionsbehandlung übernehmen? Das müsste dann im Vertrag geregelt sein.

 

Diese Beispielliste könnte man noch eine ganze Weile fortsetzen, aber wichtig ist, dass Sie sich selbst fragen wie gut bzw. umfangreich soll ein solcher Vertrag sein und welche Lebensbereiche müssten unbedingt abgedeckt sein.

Da es auch noch einige weitere Feinheiten gibt auf die ich jetzt nicht mehr alle eingehen kann, deren Beachtung aber sehr sinnvoll ist, empfehle ich Ihnen eine solide Beratung durch jemanden der sich jeden Tag mit solchen Dingen beschäftigt, z.B. bei einem Versicherungsmakler. Die Beratung kostet nichts, dauert nicht zu lange, die Preise werden für Sie verglichen und der Vertrag ist auch nicht teurer als beim Abschluss über ein Internetportal oder direkt beim Versicherer.

 

Wenn Sie Fragen haben oder eine Beratung wünschen, melden Sie sich unter 02224-1235167 oder 0228-18030472. Sie finden uns auch unter www.versicherungsmakler-riede.de

Herzlichst Ihr

 

Thilo Riede


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