garantie

Regional & Persönlich

Kostenlose Beratung

0228-180 30 472 * aus dem deutschen Festnetz

Welche Städte besonders starkregengefährdet sind

Das Starkregen-Risiko wächst, Immobilienbesitzern die keine passende Wohngebäudeversicherung mit Baustein Elementargefahren haben, drohen kostspielige Schäden, die sie selber zahlen müssen. Zwar hängt es am Ende von der Mikrolage – also der Situation rund ums Haus – ab, wie das Wasser abfließen kann. Doch die Versiegelungsquote bzw. Bebauungsdichte einer Stadt gibt einen Hinweis auf das grundsätzliche Risiko: Je mehr Flächen zugebaut, -betoniert und -asphaltiert sind, desto höher die Überschwemmungsgefahr bei Starkregen, wenn die Kanalisation kapitulieren muss.

Eine aktuelle Auswertung einer Tochterfirma des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) zeigt, welche deutschen Städte dem Wasser am wenigsten
Versickerungsflächen bieten. Unter den 50 einwohnerstärksten Kommunen Deutschlands ist
München der Negativ-Spitzenreiter: Fast die Hälfte (47 Prozent) der Stadtfläche ist versiegelt. Es folgen Oberhausen (44), Hannover (43), Ludwigshafen am Rhein (42), Nürnberg (40), Mannheim (40), Gelsenkirchen (39), Berlin (39), Bochum (38) und Duisburg (37). Die niedrigste Bebauungsdichte weist dagegen Potsdam mit 13 Prozent auf. Auch Freiburg im Breisgau (18), Hamm (18), Münster (18) und Saarbrücken (19) gehören zu den grüneren Großstädten. Wobei hier natürlich, je nach Mikrolage, ebenfalls starkregenbedingte Überschwemmungen möglich sind. Wer sein Hab und Gut gegen die finanziellen Risiken absichern will, sollte eine Wohngebäudeversicherung mit erweitertem Naturgefahrenschutz abschließen.

Liebe Kunden, auch wenn Bonn und die umliegenden Städte im Rhein-Sieg-Kreis hier nicht aufgeführt sind, entscheidend ist die Mikrolage um Ihr Haus – und hier erleben wir leider auch in unserer Region sehr häufig große Schäden. Ihre normale Wohngebäudeversicherung deckt solche Schäden nicht automatisch ab und selbst wenn die Elementarversicherung Teil Ihres Vertrags ist, sollte man prüfen ob auch alle Schadenszenarien abgedeckt sind die Sie betreffen können, denn bei den Bedingungswerken der Elementarschadendeckungen gibt es große Unterschiede.

Gerne stehen wir Ihnen für eine Beratung zur Verfügung und prüfen auch Ihren Altvertrag – denn manchmal sind diese besser als alle neuen Angebote.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


Erzählen Sie Ihren Freunden
0
thought

Land Rheinland-Pfalz für Versicherungspflicht gegen Elementarschäden

Die Onlineausgabe der Zeitung „Welt“ meldete am 21.06.2017, dass das Land Rheinland-Pfalz die Einführung einer Versicherungspflicht gegen Elementarschäden befürworte.

Aktuell kann man eine solche Versicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung freiwillig abschließen, allerdings haben deutschlandweit nur ca. 40 Prozent der Haushalte neben der Wohngebäudeversicherung auch eine Elementarschaden-/Naturgefahrenversicherung abgeschlossen – wobei die Verteilung, je nach Bundesland, sehr unterschiedlich sein kann.

Ist diese Forderung also übertrieben, soll den Bürgern da eine unnötige oder übertriebene Pflicht aufgebürdet werden?

Ich persönlich bin kein Freund von Pflichtversicherungen und grundsätzlich finde ich, jeder sollte die Wahl haben, ob er eine solche Elementarschadenversicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung abschließt oder nicht.

In den meisten Fällen stellt das Eigenheim einen beachtlichen Anteil des eigenen Vermögens da und ein Verlust oder ein sehr hoher Schaden kann das gesamte finanzielle Vorsorgekonzept der eigenen Familie ins Wanken bringen.

Wenn man sich z.B. nur die Unwetterkatastrophen des Frühsommers 2016 anschaut und die Schadenfälle in Betracht zieht, die alleine wir als Versicherungsmaklerbüro Riede in den letzten 1 ½ Jahren im Bereich der Elementarschäden bearbeitet haben, dann macht eine Elementarschadenversicherung zusätzlich zur üblichen Wohngebäudeversicherung in jedem Fall Sinn. Ich persönlich würde auf gar keine Fall auf einen solchen Schutz verzichten.

Hier eine kurze Übersicht von Ereignissen im ganzen Land:

26.Mai 2016: Starkregen und Hagel in der Eifel

27.Mai 2016: Überflutungen in der Eifel, Wiesbaden, Kaiserslautern und Regensburg

28 Mai 2016: Unwetter im Erzgebirge, Thüringer Wald, Bayern, Baden-Württemberg

29.Mai 2016: Schwere Überschwemmungen in Braunsbach – viele werden sich besonders an diese Bilder erinnern, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg

01.Juni 2016: Gewitter, Starkregen über Niederbayern, Starkregen und Überflutungen in Simbach

7.Juni 2016: Tornado und schwere Unwetter in Hamburg und Niedersachsen

Die Aufwendungen für die oben aufgeführten Unwetterfronten Elvira und Friederike im Frühsommer 2016 betrugen im Bereich der Sach- und KFZ-Versicherung ca. 1,2 Milliarden Euro. Hinzu kommen bei unseren Kunden, eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Menge an regionalen Schäden durch Überschwemmung nach Starkregen. Diese reichen von Euskirchen über Bonn bis in den Westerwald. Schadensummen im fünfstelligen Bereich waren hier keine Seltenheit. Da wir keinen einzigen Kunden im Bereich der Wohngebäudeversicherung hatten, dem die Elementarschadendeckung fehlte, wurden alle Schäden übernommen.

Doch was sind das für Schäden, was umfasst die Elementarschadenversicherung?

Abgedeckt werden Schäden durch bestimmte Naturgewalten: Überschwemmungen, Schneedruck, Lawinen, Erdbeben und Vulkanausbrüche.

Die Schäden durch Vulkanausbrüche sind in unserer Region nicht messbar, das Risiko von Erdbeben ist z.B. in der Region um Bonn gegeben, aber die Schäden sind in den letzten Jahren überschaubar geblieben. Schneedruck und Lawinen kommen in den höheren Lagen vor, sind zumeist regional bedingt. Es bleibt also als Hauptrisiko die Überschwemmung, nach Starkregen. Langwierige Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen sind dabei meist die Folge, was sehr viel Geld kostet. Kurz es lässt sich schlecht voraussehen wen es wann trifft. Eine Gewitterzelle über Ihrem Ort und bei Ihnen ist alles überschwemmt, während einen Ort weiter davon nichts mehr zu spüren ist. Wir erleben es oft genug.

Die häufig beschworene Tatsache, dass es in den letzten 10 oder 20 Jahren bei diesem Haus oder dieser Straße keinen Überschwemmungsschaden gegeben hat, ist absolut kein Garant. Es gibt inzwischen viel mehr versiegelte Flächen, viel mehr Häuser, viel mehr Menschen und die meisten sind sich einig, dass die Extremwetterlagen deutlich zugenommen haben – das Risiko ist also gestiegen.

Sollte also die Elementarschadenversicherung eine Pflichtversicherung werden? Ich meine Nein, weil jeder selbst entscheiden sollte, inwieweit er sein Hab und Gut absichert. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus, halte ich die Elementarschadenversicherung aber für sehr wichtig, da die Folgekosten wenigstens im vierstelligen Bereich und oft weit darüber liegen.

Nutzen Sie unser Wissen und unseren Rund-um-Service – insbesondere bei der Schadenregulierung und lassen Sie sich von uns beraten, wir prüfen auch gerne Ihre bestehende Gebäudeversicherung denn wir kooperieren mit fast allen Versicherern in Deutschland

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


Erzählen Sie Ihren Freunden
0
thought

Trotz Elementarschadenabsicherung zahlt die Versicherung bei einer Überschwemmung nicht. Warum?

Liebe Leser, liebe Kunden,

heute möchte ich Ihnen einen wichtigen Hinweis zur Elementarschadenabsicherung in der Wohngebäudeversicherung geben und hoffe dadurch falschen Erwartungen und Missverständnissen im Schadenfall entgegenzuwirken.

Konkret geht es um ein Überschwemmungsschaden z.B. nach einem stärkeren Regen. Die überwiegende Mehrheit der Versicherer definiert eine Überschwemmung wie folgt:

  1. Überschwemmung ist eine Überflutung des Grund und Bodens des Versicherungsgrundstückes mit erheblichen Mengen von Oberflächenwasser durch 

    1. a)  Ausuferung von oberirdischen (stehenden oder fließenden) Gewässern, 

    2. b)  Witterungsniederschläge, 

    3. c)  Austritt von Grundwasser an die Erdoberfläche infolge a) oder b). 

Der Paragraph besagt also, dass zumindest partiell eine Überflutung des Versicherungsgrundstücks mit erheblichen Mengen von Oberflächenwasser vorliegen muss. Wenn also nicht Teile des Grundstücks überschwemmt waren und Ihnen lediglich auf Grund eines baulichen Mangels oder auf Grund von verstopften Abläufen Wasser bei einem Regen ins Haus läuft (z.B. über einen Lichtschacht), wird die Versicherung den Schaden nicht bezahlen müssen, hierzu gibt es auch ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgericht Karlsruhe (Az. 12 U/11).

Mein Tipp: Wenn Ihr Grundstück überschwemmt wird und Wasser dringt ins Haus ein, machen Sie auch ein paar Fotos vom überschwemmten Grundstück, das spart erhebliche Zeit bei der Schadenregulierung, da Sie sofort nachweisen können, dass die bedingungsgemäßen Voraussetzungen für die Regulierung erfüllt waren.

Übrigens: Bei den vielen Angeboten am Markt gibt es tatsächlich Tarife die die oben genannte Definition beschneiden und z.B. Niederschläge oder Grundwasser gar nicht als Überschwemmungsursache anerkennen.
Es gilt also auch hier, passen Sie genau auf was im Bedingungswerk steht oder fragen Sie einfach uns. Warum auch nicht, denn der Abschluss über einen Makler ist nicht teurer als bei der Gesellschaft und Sie haben noch einen Experten an Ihrer Seite der die verschiedenen Angebote für Sie vergleicht, die Bedingungswerke kennt und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht – auch im Schadenfall.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

 

Tel. Büro Bonn:                0228 – 180 30 472

Tel. Büro Rheinbreitbach: 02224 – 123 51 67

Email: riede@versicherungsmakler-riede.de

www.versicherungsmakler-riede.de


Erzählen Sie Ihren Freunden
0
thought

Die Wohngebäudeversicherung und die Elementarschäden (z.B. Überschwemmung durch Starkregen)

Liebe Kunden, liebe Leser,

in der letzten Woche hatten wir nach einem Starkregen in der Region Bonn in einem unserer Büros selbst einen größeren Wassereinbruch, inkl. Feuerwehr und allem was dazu gehört. Auch wenn wir dank vieler kleiner Zufälle vor größeren Schäden bewahrt blieben, viele Menschen in der Umgebung hatten weniger Glück und teilweise erhebliche Schäden an der Bausubstanz und an der Einrichtung. Leider waren viele der Betroffenen nicht gegen Elementarschäden versichert und müssen daher nun die finanziellen Folgen ganz alleine stemmen.

Leider wir das Risiko der Elementarschäden nach wie vor von vielen Mitbürgern unterschätzt, und das obwohl der zusätzliche Schutz vor Elementarschäden nicht unbedingt so viel mehr kostet.
Wie unterschiedlich sich die Menschen in den einzelnen Bundesländern gegen Elementarschäden versichern zeigt die beigefügte Karte des gdv.

gdv-wohngebauedeversicherung-quote-elementarschutz-2013-sc-wichert_491x739

Wenn Sie nun unsicher sind ob eine solche Versicherung für Sie Sinn macht und welche Kosten auf Sie zukommen würden, empfehle ich Ihnen zum einen die Werbebroschüre des Land Rheinland Pfalz zur Elementarschadenversicherung, diese können Sie hier downloaden: Flyer_Elementarschaden_RP
Zum zweiten empfehle ich Ihnen unseren eigenen Fragebogen herunterzuladen, auszufüllen und an mich zurückzusenden, Sie erhalten dann in kürzester Zeit eine Rückmeldung und eine Preisübersicht zur Wohngebäudeversicherung inkl. Elementarschäden. Fragebogen Wohngebäudeversicherung

Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass eine solche Überprüfung ergibt, dass neue Verträge bei spezialisierten Versicherern mehr Leistung für weniger oder einen ähnlichen Beitrag bieten, jeder Versicherer kalkuliert halt anders. Außerdem macht es beim eigenen Heim dem sicher wertvollsten eigenen Besitz der meisten Menschen, Sinn einen Vertrag der der Absicherung gilt mal ab und an auf den Prüfstand zu stellen (dies gilt ja nicht nur für die Elementarschäden sondern auch für das restliche Bedingungswerk), das verhindert ein böses Erwachen im Schadenfall.

Als Ihr regionaler Versicherungsmakler in Bonn, Rheinbreitbach und Umgebung stehe ich Ihnen sehr gerne auch bei allen Fragen zur Verfügung.

Sie erreichen mich telefonisch unter 02224 – 123 51 67 oder 0228 – 180 30 472 oder senden eine Email an riede@versicherungsmakler-riede.de  .

Herzlichst Ihr

Thilo Riede

 


Erzählen Sie Ihren Freunden
0
thought