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Die Situation der Lebensversicherer

In den letzten Tagen konnte man in den verschiedensten Medien über die aktuelle Situation der Lebensversicherungen lesen und was dort zu lesen war klang alles andere als gut. Wenn wir jetzt mal die reißerischen Artikel aus den Fachmedien Bild und Spiegel Online vernachlässigen und uns den Fakten zuwenden, kommen wir zur folgender Einschätzung:

Es gibt durchaus einige Versicherer die bei einer lange anhaltenden Niedrigzinsphase Probleme bekommen könnten, noch sind wir aber weit davon entfernt dass man vom Tod der Lebensversicherer sprechen könnte oder sich um seine private Rente akut sorgen müsste. Die Tatsache, dass sogar der Bund der Versicherten (der selten der gleichen Meinung wie die Versicherungsbranche ist) die aktuelle Berichterstattung in den Medien für Falsch hält, ist ein sehr eindeutiger Hinweis, dass hier mal wieder eine mediale Sau durchs Dorf getrieben wird und man mal ganz pauschal eine komplette Branche schlecht redet.

Wovon ich daher dringend abraten, ist Verträge überhastet zu kündigen. Wer in Sorge ist wie es um seine eigene Absicherung bzw. den eigenen Versicherer bestellt ist, sollte sich intensiv informieren oder zuerst mit einem Fachmann (z.B. einem Makler) besprechen, es wäre zu prüfen, ob das Unternehmen welchem man sein Geld anvertraut gesund ist, d.h. man muss einen Blick auf die Bilanzen werfen, sollte schauen wie sich das Geschäft des Unternehmens in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Als nächstes sollte dann überlegt werden wie zeitgemäß die eigene aktuelle Sparstrategie ist, ob man zukünftig den Schwerpunkt stärker verlagert, bzw. mehr streut, denn schließlich ist die Lebensversicherung ja nicht der einzige Weg Vorsorge zu betreiben.

Wer jetzt erst mit der Vorsorge anfangen will, sollte sich ebenfalls nicht verunsichern lassen. Lassen Sie sich beraten, entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Berater eine Strategie, sichern Sie zuerst existenzielle Risiken (Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Hausrat) ab, streuen Sie Ihr Geld, überprüfen Sie regelmäßig Ihre Strategie, schaffen Sie auch Rücklagen auf die Sie kurzfristig zugreifen können, vergessen Sie nicht einen Teil des  Geldes für das hier und jetzt auszugeben (man soll das Leben ja auch genießen).

Wer Fragen zu dem Thema hat, ein Gespräch oder eine individuelle Beratung wünscht, darf sich gerne bei uns melden.

Büro Bon: 0228 – 180 30 472

Büro Rheinbreitbach: 02224 – 123 51 67

www.versicherungsmakler-riede.de

Herzlichst

Ihr Thilo Riede

 

 

 


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Gute Anbieter bei der privaten Haftpflicht

Auch im Bereich der privaten Haftpflichtversicherung bekommen wir unsere eigenen Auswertungen der Anbieter durch den Markt bestätigt. Heute kann man im Versicherungsjournal lesen, dass die Anbieter Haftpflichtkasse Darmstadt, VHV und InterRisk zu den beliebtesten Haftpflichtversicherern innerhalb der Maklerschaft gehören.  Ich vermute, dass auch die vielen Kollegen festgestellt haben, dass die genannten Versicherer die besten Bedingungswerke am Markt bieten, wobei ich persönlich die InterRisk (XXL Tarif) noch etwas besser einschätze als die anderen beiden. Trotzdem kann es natürlich in einzelnen Fällen durchaus Sinn machen einen anderen Versicherer zu wählen, je nach dem welchen speziellen Wunsch der Kunde bei der Deckung hat.

Die genannten Empfehlungen beziehen sich natürlich nur auf die private Haftpflichtversicherung, bei speziellen Haftpflichtversicherungen (Gebäude-, Dienst-, Pferde-, Hundehalter-, Gewerbe-, Umweltschadenhaftpflicht) hilft nur eine individuelle Analyse und ein spezieller Vergleich.

 

Gerne beraten wir Sie persönlich oder am Telefon:

Büro Bonn:                  0228 – 180 30 472

Büro Rheinbreitbach:  02224 – 123 51 67

Mit besten Grüßen

Ihr Thilo Riede

 

 

 


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Welche Versicherungen bauche ich beim Start ins Berufsleben?

Jeder Berufsstarter braucht eigentlich nur zwei Versicherungen, alles weitere kann Sinn machen, tut es aber in den meisten Fällen nicht. Die beiden Versicherungen sind die Haftpflichtversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Das möchte ich hier genauer erläutern:

Haftpflichtversicherung:

Eine normale und gute Haftpflichtversicherung ist ab einem umgerechneten Monatsbeitrag von 3 Euro zu bekommen, verglichen mit dem Ärger den ein großer Haftpflichtschaden verursacht, ist das zu wenig um es einfach darauf ankommen zulassen.

Hierzu ein Alltagsbeispiel:

Ein normales Fussballspiel unter Freunden auf einer Wiese. Einer tritt den Ball mit zuviel Kraft, er fliegt zu weit und trifft einen Radfahrer der gerade an der Wiese vorbeiradelt, am Kopf. Der Radfahrer fällt vom Fahrrad und verletzt sich dabei schwer. Die Behandlungskosten, die Rehabilitationskosten, Kosten für das Fahrrad, Schmerzensgeld, Prozesskosten und der Verdienstausfall des Radfahrers können im schlechtesten Fall eine Summe von mehreren hunderttausend Euro ergeben. Der Spieler der den Ball getreten hat, muss (wenn er keine Haftpflichtversicherung hat) mit seinem privaten Vermögen für diese Kosten aufkommen. Sollte der Verursacher aktuell nicht über genug Geld verfügen, wird er einen guten Teil des Geldes was er in der Zukunft verdient abgeben müssen und zwar so lange bis alle Kosten bezahlt sind.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung:

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist notwendig, da Berufseinsteiger im Falle der Berufsunfähigkeit keine Leistungen vom Staat erhalten, in den meisten Fällen sogar nicht einmal im Falle der Erwerbsunfähigkeit, da man erst einmal in die sozialen Sicherungssysteme einzahlen muss, bevor man einen Anspruch erwirbt.

Ein weiterer entscheidender Grund ist, dass man in jungen Jahren normalerweise noch gesund ist und dies ist die Voraussetzung um einen solchen Vertrag zu guten Konditionen abzuschließen. Da ein solcher Vertrag im Normalfall über einen Zeitraum von 30 bis 35 Jahren läuft, macht auch ein kleiner monatlicher Beitragszuschlag viel aus, im schlimmsten Fall ist der Gesundheitszustand sogar so schlecht, dass man überhaupt keinen Vertrag mehr erhält.

Wer beim Berufsstart die vergleichsweise hohen Beiträge in der BU scheut, demempfehle ich, einen Vertrag mit einer geringeren Anfangsrente und einer hohen Dynamik, z.B. 10 %, zu wählen. Die Dynamik kann dann später aus dem Vertrag genommen werden oder muss nicht jedes Jahr genutzt werden, so dass die Beiträge nur langsam ansteigen. Eine weitere Möglichkeit ist die Vereinbarung von Erhöhungsoptionen, z.B. zu bestimmten Zeiten innerhalb der ersten 5 Vertragsjahre, oder bei Abschluss der Ausbildung, Heirat, Geburt eines Kindes, Immobilienerwerb, Gehaltssprung, etc..

Hier noch ein paar Beispiele, wie verschieden Kunden und Versicherungen bestimmte Vorerkrankungen bewerten:

1. Kunde 33 Jahre alt sagt: „Ich hab nur einmal im Jahr ein bisschen Probleme mit dem Rücken, dann gehe ich zum Arzt, der schreibt mich für ein paar Tage krank ich nehme ein Mittel, welches den Rücken entspannt und alles ist wieder gut.“  Ansonsten gehe ich nie zum Arzt und bin top fit.

Der Versicherer hört: „ Ich bin noch nicht mal Mitte dreißig, habe aber ganz regelmäßig Probleme mit dem Rücken (und der ist ja die häufigste Ursache für BU), die Probleme sind sogar so schlimm, dass ich jedes mal krank geschrieben werden muss und Medikamente brauche. Eigentlich ist jetzt schon klar, dass ich mal eine BU-Rente brauche, deshalb will ich auch diesen Vertrag“

Folge: deutlicher Beitragszuschlag oder Ablehnung

 

2. Kundin sagt: „ Ich habe nur einmal im Jahr Heuschnupfen, dann nehme ich für 3 Monate ein Medikament und alles ist ok, und ach ja ich habe noch eine Nickelunverträglichkeit, das merke ich aber nur bei billigem Schmuck.“

Der Versicherer hört: „ Ich habe mehrer Allergien, brauche regelmäßig Medikamente und es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es nicht besser sondern schlechter wird, so wie bei den meisten Allergikern.

Folge: Beitragszuschlag

 

3. Kunde 40 Jahre sagt: „ Vor einigen Jahren hatte ich für mehrere Monate einen richtigen Tiefpunkt in meinem Leben wo mich alles gestresst hat, da bin ich für ein paar Wochen zu einem Psychotherapeuten gegangen, das hat super geholfen und seither gehts mir total gut, ansonsten bin ich kerngesund, ich jogge, rauche nicht, trinke selten Alkohol und achte insgesamt auf meine Gesundheit

Der Versicherer hört: „Hatte schon mal psychische Probleme“

Folge: Ablehnung

 

Was ist mit Hausratversicherung, Rechtsschutzversicherung, Unfallversicherung, usw.?

Wer bereits bei Berufseinstieg über einen wertvolleren Hausrat verfügt, sollte diesen selbstverständlich absichern, wir erleben aber sehr viele Fälle in denen dies in den ersten Berufsjahren noch nicht der Fall ist. Eine Rechtsschutzversicherung ist eine gute Sache, aber aus unserer Sicht für einen Berufseinsteiger nicht unbedingt notwendig. Bei der Unfallversicherung gilt, dass eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoller ist, da sie nicht nur bei Unfällen zahlt, aber eben auch bei Unfällen. Der Versicherungsschutz kann dann im Laufe der Zeit natürlich noch ausgebaut werden und sollte es meist auch, aber für den Anfang reicht es meist auch so.

In allen Fällen lohnt sich eine Beratung durch eine unabhängigen Versicherungsmakler, der die individuellen Risiken bewerten kann.  Gerne beraten wir auch Sie ganz individuell und erstellen Ihnen eine Auswahl an passenden Angeboten.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Herzlichst Ihr

Thilo Riede

 

Büro Bonn:                 0228 – 180 30 472

Büro Rheinbreitbach: 02224 – 123 51 67

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Finanzchef von Allianz fürchtet Immobilienblase

Wie ich heute der Presse entnehme befürchtet Herr Zimmerer, seines Zeichens Finanzchef der Allianz eine neue Immobilienblase. Diese wird nicht in erster Linie durch Großanleger sondern die durch die vielen Kleinanleger verursacht, welche sich vor der Eurokrise fürchten und in Sachwerte investieren. Was also soll man tun?

Erstens, Herr Zimmerer befürchtet eine solche Blase, noch haben wir keine, aber Immobilien um jeden Preis zu jedem Preis machen nur die anderen reich. Zweitens setzten Sie nie alles auf eine Karte, streuen Sie Ihr Geld wenn irgendwie möglich. Einen Teil in Aktien / Fonds (übrigens auch Sachwerte!), einen Teil in Tagesgeld / Festgeld, einen Teil in die Rentenvorsorge (lassen Sie sich beraten welche Rentenvorsorgeform für Sie am besten geeignet ist), einen Teil in Immobilien. Und investieren Sie auch immer einen gewissen Teil in Ihr heutiges Leben, das gibt zwar keine Euro-Rendite, aber oft viel Spaß.

Also: “ Wer streut rutscht nicht aus.“

Beste Grüße

Ihr Thilo Riede

 

P.S. Wenn Sie eine Beratung zur passenden Rentenvorsorge benötigen, melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Tel. Bonn 0228 – 180 30 472

Tel. Rheinbreitbach 02224 – 12 3 51 67

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Die Risiken einer Berufsunfähigkeit werden unterschätzt !

Wie ich eben im Versicherungsjournal lese, kommt eine Studie der Hannoverschen Lebensversicherung zu dem Ergebnis, dass jeder zweite Deutsche unter 30 Jahren und auch 40 % der über 30 Jährigen, die Risiken einer Berufsunfähigkeit falsch einschätzen.

Sowohl die Frage wann bin ich eigentlich Berufsunfähig als auch die Frage was bekomme ich dann vom Staat, werden völlig falsch beantwortet.

Leider deckt sich diese Analyse auch mit unseren Erfahrungen. Fakt ist aber, im Falle der Berufsunfähigkeit (also dem mindestens fünfzigprozentigem Verlust der Fähigkeit Ihren aktuellen Beruf weiterhin auszuüben) erhalten Sie keine „müde Mark“ vom Staat. Erst wenn Sie grundsätzlich die Fähigkeit einbüssen am Arbeitsleben teilzunehmen haben Sie einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente (je nachdem wie stark Sie eingeschränkt sind, eine volle oder halbe Erwerbsminderungsrente). Leider ist auch die volle Erwerbsminderungsrente meistens nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“, deckt also nicht annähernd Ihre tatsächlichen Ausgaben, dies gilt im besonderen Maße für junge Menschen, die noch nicht viel in die Renteversicherung eingezahlt haben und daher auch nur eine niedrigen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente haben.
Bitte orientieren Sie sich bei Gesprächen über die Berufsunfähigkeitsrente auch nicht an Menschen die vor dem 02.01.1961 geboren sind, für all diese gibt es nämlich noch die staatliche Berufsunfähigkeitsrente.

Es bleibt also dabei, wenn es eine wichtige Versicherung, neben der Haftpflicht gibt, die eigentlich jeder braucht, dann ist es eine Berufsunfähigkeitsversicherung!

Da die Versicherer bei Vertragsschluss aber auf eine nahezu perfekten Gesundheitszustand in den letzten Jahren bestehen und der dauerhafte Beitrag mit steigendem Abschlussalter deutlich ansteigt, kann der Tip nur lauten:

Schließen Sie diese Versicherung in jungen Jahren ab!

Wenn Sie nicht zu viel ausgeben möchten, vereinbaren Sie für den Anfang einen niedrigen Rentenbetrag, aber dafür eine höhere jährliche Dynamik (also automatische Erhöhung der Rente) und ggf. eine Erhöhungsrecht ohne erneute Gesundheitsprüfung, somit steigt die Rente im Laufe der Zeit deutlich an, gesundheitliche Beeinträchtigungen spielen für den Vertrag aber keine Rolle mehr. Das schöne bei Dynamik und Erhöhungsrecht ist übrigens, sie können das mitmachen, Sie müssen es aber nicht, wollen Sie also nicht erhöhen bleibt der Vertrag wie er ist.

Natürlich gilt auch hier, es gibt eine fast unüberschaubare Zahl an Angeboten am Markt und diese unterscheiden sich sehr stark hinsichtlich Preis und Leistung. Lassen Sie sich von uns beraten, als Makler können wir alle Angebote vergleichen und kennen die hin und wieder hässlichen kleinen Fallstricke in den Bedingungswerken der Angebote, diese bemerkt man als Endkunde meist erst wenn man eine Leistung vom Unternehmen möchte und dann ist es meist zu spät.

Also nutzen Sie unsere kostenfreie Beratung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

 

Tel. 0228 – 180 30 472 oder 02224 – 123 51 67

www.versicherungsmakler-riede.de

 

 


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Auf den Hund gekommen: Haftpflicht für Ihr Tier

Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ist keine Vorschrift, aber sollte der eigene Hund einen Schaden verursachen springt die normale Privathaftpflichtversicherung nicht ein. Viele Kunden sagen bei diesem Punkt: „ Mein Waldi beisst ja niemanden, der ist ganz lieb, deswegen brauche ich solch eine Versicherung nicht“. Aber es geht hier gar nicht in erster Linie um die Absicherung von bissigen Hunden, selbst der liebste Hund kann ganz einfach einen hohen Schaden verursachen, wenn er z.B. alleine losläuft, auf eine Straße rennt und es in der Folge zu einem Unfall kommt, oder er schwanzwedelnd bei einem Bekannten eine teure Vase umwirft, usw..
Die Angebote an Hundehalterhaftpflichtversicherungen unterscheiden sich sehr stark beim Preis und den Haftungssummen, natürlich kommt es auch immer darauf an, welche Rasse man versichern möchte, die so genanten Kampfhunde sind nur bei sehr wenigen Anbietern versicherbar und dies nur für relativ hohe Beiträge.

Wenn Sie die weitere Informationen zu dem Thema wünschen und die Preise selbst vergleichen möchten, dann finden Sie hier die Möglichkeit. Wenn Sie eine kostenfreie, individuelle Beratung möchten und dass wir einen Vergleich für Sie erstellen, melden Sie sich bei uns.

Tel. 02224-123 51 67 oder 0228 – 180 30 472

Email: riede@versicherungsmakler-riede.de

Mit besten Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Worauf man beim Abschluss einer Unfallversicherung achten sollte:

Angebote zum Abschluss einer Unfallversicherung gibt es enorm viele, häufig auch als Zusatzbaustein an irgendein anderes Produkt (z.B. Rentenversicherung) gekoppelt.

Macht es aber Sinn ein solches Produkt einfach so nebenbei abzuschließen?

Wie die Fragestellung schon vermuten lässt, macht es keinen Sinn! Bei den meisten Angeboten wird Ihnen für einen kleinen Beitrag irgendeine tolle Summe versprochen, aber der Nutzen dieses Versprechens ist zweifelhaft, denn  die vertraglichen Details werden ausser Acht gelassen und nur diese entscheiden später ob und wann Sie Geld erhalten.

 

Folgendes sollte in jedem Fall beachtet werden:

  • Welche Grundsumme ist notwendig?  

Die Grundsumme bestimmt maßgeblich die Höhe der Auszahlung im Falle der unfallbedingten Invalidität. Haben Sie z.B. eine Grundsumme von 100.000 € vereinbart, und sind in Folge eines Unfalls zu 20 % invalide, erhalten Sie 20.000 €.

  • Welche Progression sollte ich wählen?

Neben der Grundsumme hat auch die gewählte Progression eine erheblichen Einfluss auf die Zahlung im Falle einer Invalidität. Meistens setzt die Progression aber erst ab einer dauerhaften Schädigung von 25 % ein und wie der Name schon sagt progressiv, d.h. bei geringem Schädigungsgrad nur ein klein wenig und je größer die Schädigung desto stärker auch die Progression. Hier ein Rechenbeispiel:  Grundsumme 50.000 € Progression 350 % ergibt bei einer Vollinvalidität eine Zahlung von 175.000 €.

  • Warum sollte ich keine sehr kleine Grundsumme und eine sehr hohe Progression wählen?

Ersten weil die Progression bei den meisten Verträgen erst ab einem Schädigungsgrad von 25 % einsetzt, hierzu folgendes Beispiel:

Sie vereinbaren eine Grundsumme von 30.000 € und eine 1000 % Progression, im Falle einer 100 % Schädigung würden Sie also 300.000 € erhalten, haben Sie aber eine Schädigung von 20 % erhalten Sie nur 6000 €.

Der zweite Punkt ist, dass eine sehr hohe Progression auch bedeutet, dass wenige Prozentpunkte bei der Festlegung der Schädigung  erheblichen Unterschied bei der Entschädigungssumme ausmachen. Zwischen 81 und 85 % Beschädigungsgrad liegt ein enormer Betrag und nicht jeder Gutachter und Arzt kommt zu dem gleichen Schluss, es kann also sehr lange dauern, bis man sich einig geworden ist und sie Geld von der Versicherung erhalten. Dies muss nicht zwangsläufig so passieren und nicht jeder Versicherer geht so vor, aber es gibt eine nicht unerhebliche Menge an Berichten dieser Art.

Ich empfehle für gewöhnlich eine Progression von 350 %.

  •  Was hat es mit der monatlichen Unfallrente auf sich?

Eigentlich ganz einfach, ab einer Schädigung von 50 % erhalten Sie die vereinbarte monatliche Zahlung, es gibt Verträge die diese Rente bereits ab 20 % Invalidität zahlen.

  • Was muss ich bei der Gliedertaxe beachten:

In der Gliedertaxe legt der Versicherer fest welchen Grad der Schädigung er für den Verlust bestimmter Gliedmaßen mit Ihnen vereinbart. So würde der Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit Ihres Fußes im Fußgelenk z.B. eine Invalidität von 40 % bedeuten, der Verlust eines Auges 50 %, ein Ohr 30 %, usw.

Je nach Art und Güte Ihres Vertrags sehen die Gliedertaxen aber unterschiedlich aus und eine Invalidität wird dementsprechend zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen bei der Auszahlung führen.

  • Wie wird der Unfallbegriff definiert, was muss ich hier beachten?

Ein Unfall ist: „Ein plötzlich, unfreiwillig von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis“.
Soweit so gut, aber Sie müssen sich dabei fragen, welche Ereignisse der Versicherer explizit anerkennt bei denen diese Definition nicht ganz klar zutrifft:

  • Möchten Sie z.B. das die Folgen eines Zeckenbiss versichert sind, das ist sehr häufig nicht der Fall.

  • Was ist wenn Sie beim Fussball umknicken oder beim Joggen, über die eigenen Füße stolpern und die Treppe runterfallen. Alle diese Ereignisse sind eigentlich nicht versichert, außer „Eigenbewegungsschäden“ sind Teil Ihres Vertrags.

  • Was ist im Falle von Tauchschäden, sollen diese versichert sein, soll der Versicherer auch Kosten für eine Dekompressionsbehandlung übernehmen? Das müsste dann im Vertrag geregelt sein.

 

Diese Beispielliste könnte man noch eine ganze Weile fortsetzen, aber wichtig ist, dass Sie sich selbst fragen wie gut bzw. umfangreich soll ein solcher Vertrag sein und welche Lebensbereiche müssten unbedingt abgedeckt sein.

Da es auch noch einige weitere Feinheiten gibt auf die ich jetzt nicht mehr alle eingehen kann, deren Beachtung aber sehr sinnvoll ist, empfehle ich Ihnen eine solide Beratung durch jemanden der sich jeden Tag mit solchen Dingen beschäftigt, z.B. bei einem Versicherungsmakler. Die Beratung kostet nichts, dauert nicht zu lange, die Preise werden für Sie verglichen und der Vertrag ist auch nicht teurer als beim Abschluss über ein Internetportal oder direkt beim Versicherer.

 

Wenn Sie Fragen haben oder eine Beratung wünschen, melden Sie sich unter 02224-1235167 oder 0228-18030472. Sie finden uns auch unter www.versicherungsmakler-riede.de

Herzlichst Ihr

 

Thilo Riede


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Versicherungsbeiträge durch kleine Maßnahmen sofort senken

Frei nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ möchte ich Ihnen heute ein paar schnell durchführbare Maßnahmen aufzeigen um den Beitrag von so manch einer Versicherung abzusenken. Punkt eins ist die Überprüfung Ihrer Zahlweise, sollten Sie den Beitrag nicht jährlich zahlen empfiehlt sich eine Umstellung, denn die Versicherer erheben für die sogenannte unterjährige Zahlweise (viertel-, halbjährlich, monatlich) einen Beitragszuschlag von bis zu 7 %.

Der zweite Punkt ist die Überprüfung Ihres Vertrags bzgl. der häufig mitverkauften Zusatzbausteine, also einer Glasbruchversicherung bei der Hausratversicherung oder der  Handwerkerservice, eine Insassenunfallversicherung bei der KFZ-Versicherung, eine Unfallversicherung bei der Risikolebensversicherung. All diese Bausteine können durchaus sinnvoll sein und ihre Berechtigung haben, allerdings ist dies nach meiner Erfahrung in den seltensten Fällen so. Gerade im Bereich der Unfallversicherung empfehle ich, wenn sie nötig ist, den Abschluss eines eigenständigen Vertrags mit gutem Bedingungswerk, einer sinnvollen Gliedertaxe und nachvollziehbaren Versicherungssummen.

Wenn sie über die Umsetzung dieser Maßnahmen hinaus noch Geld sparen möchten oder einfach sichergehen wollen, dass Sie den Versicherungsschutz haben den sie auch brauchen und wollen, bietet wir Ihnen eine kostenlose Überprüfung Ihrer bestehenden Verträge an.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

Herzlichst

Ihr Thilo Riede

 

www.versicherungsmakler-riede.de

 

 

 


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Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bei der Hausratversicherung

Nur einige bestimmte Versicherer bieten in Ihrem Bedingungswerk den Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, aber warum sollte dies für den Kunden überhaupt wichtig sein?

Hier erstmal drei Definitionen:
– Grob fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt gröblich, im hohen Grade außer Acht läßt, wer nicht beachtet, was unter den gegebenen Umständen jedem einleuchten müßte
– Grob fahrlässig sind „schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzungen, die das gewöhnliche Maß erheblich übersteigen“ (BAG, VersR 68, S. 738)
– Ein Versicherungsnehmer handelt grob fahrlässig, wenn er die in der jeweiligen Situation erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße verletzt.

Wie sieht das aber im Alltag aus? Ein einfaches Beispiel, wie es eigentlich jedem passieren kann:
Sie zünden eine Kerze an, verlassen den Raum, die Kerze brennt runter und entzündet die Tischdecke -> Wohnungsbrand. Ohne den Einschluss der groben Fahrlässigkeit wird der Versicherer diesen Schaden nur zum Teil übernehmen, im schlechtesten Fall besteht überhaupt kein Versicherungsschutz. Das gleiche Beispiel ginge auch mit einem Bügeleisen, mit Wasser in die Wanne laufen lassen, vergessen die Balkontür abzuschließen wenn man das Haus verlässt, usw..

Wir empfehlen daher den Abschluss eines Vertrages der diese Option enthält, lassen Sie sich von uns beraten oder nutzen Sie unseren Onlinerechner und markieren Sie die Option  „Grobe Fahrlässigkeit“.

Für alle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzlichst Ihr Thilo Riede

www. versicherungsmaklerbüro-riede.de

 

 

 

 


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Autoversicherer mit einer guten Servicequalität

Eine Studie des Deutschen Instituts für Service Qualität hat 32 bedeutende und bundesweit tätige KFZ-Versicherer getestet. DIe Plätze eins bis drei bei den Direktversicherern konnten die Sparkassen Direktversicherung, die Hannoversche und die DA-Direkt belegen. Bei den Filialversicherern gingen die Plätze eins bis drei an die DEVK, die LVM und die R+V.

Wer mehr dazu wissen möchte kann die gesamte Studie hier erwerben: http://www.disq.de/studien.php

Wer mehr als die reine Haftpflicht absichert sollte in jedem Fall auch auf einen guten Service achten, wir haben in den letzten Jahren (was Preis- und Leistung) angeht sehr gute Erfahrungen mit der DA-Direkt und der R+V gemacht.
Trotzdem lohnt es sich in jedem einzelnen Fall einen Anbietervergleich durchzuführen, denn oft gibt es bestimmte Konstellationen die bei dem einen Versicherer besonders günstig sind und beim anderen besonders teuer (z.B. ist der Fahranfänger mit einem Golf, mit geringer PS-Zahl und einem Jahr begleitendem Fahren bei Versicherer A besonders günstig, dafür aber der Touareg mit SF 12 relativ teuer, bei Versicherer B ist es umgekehrt), denn die Berechnungen und Ausgangsdaten für die Preisgestaltung der einzelnen Versicherer sind oft sehr unterschiedlich.

Wenn Sie einen solchen Vergleich suchen, rufen Sie uns doch einfach an, innerhalb von ca. 10 Minuten erstellen wir Ihnen einen passenden Vergleich bei dem fast alle Versicherer berücksichtigt werden. Wenn es schnell gehen soll, halten Sie Ihren Fahrzeugschein und Ihren Führerschein bereit.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder eine Email.

Wer selbst stöbern möchte kann dies hier tun, allerdings ist die Anzahl der verglichenen Versicherer etwas niedriger.

Herzlichst Ihr

Thilo Riede

 

www.versicherungsmakler-riede.de

 

 

 

 


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