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Elementarschaden – das ist hier noch nie passiert…!

Liebe Kunden,

immer wieder höre ich den Satz den Sie in der Überschrift gelesen haben wenn es um das Thema Wohngebäudeversicherung geht und tatsächlich gibt es sehr viele Häuser die noch nie von einem Elementarschaden betroffen waren. Mein eigenes Haus gehörte übrigens auch 25 Jahre lang dazu, vor einigen Jahren hat mir dann die örtliche Feuerwehr (dafür noch mal herzlichen Dank) meinen Keller leer gepumpt und anschließend musste mehrere Monate lang getrocknet und saniert werden – sie werden es ahnen, ich war gut versichert.;) und somit blieb ich auf knapp 10.000 € Schaden nicht sitzen.

Kommen wir zurück zu dem Satz aus aus der Überschrift und der Gebäudeversicherung: Bei den Ereignissen in Wuppertal, Plettenberg oder weiteren Orten, die man in den letzen Monaten medial verfolgen konnte, gab es sehr viele Leute die bis dahin auch sagen konnten „das ist hier noch nie passiert“ aber wenn es dann so weit ist hilft es einem wenig. Je nach Bundesland und Regierungsbezirk stellen sich auch die Behörden auf den Standpunkt, dass es keine Hilfe gibt, wenn man sich auch einfach dagegen hätte versichern können. Den Einschluss der Elementarschäden in die Wohngebäudeversicherung gibt es schon für 80 bis 150 € im Jahr und die Hilfe bei der Schadenregulierung durch den Makler gibt es gratis dazu. Natürlich können Sie diese Art des Schadens auch in die Hausratversicherung einschließen, hier müssten Sie noch einmal mit 50 bis 80 € an zusätzlichem Beitrag rechnen.

Wenn Sie Fragen haben oder wissen wollen welche Unterschiede es bei den Elementarschadendeckungen in den verschiedenen Versicherungsverträgen gibt, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung, rufen Sie einfach an.

Tel.: 02224 – 123 51 67

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Leitungswasser bleibt Schadenverursacher Nummer eins

In die Medien schaffen sie es – im Gegensatz zu Elementargewalten oder Bränden – höchst selten, doch im Alltag haben Leitungswasserschäden es in sich: Sie verursachen mit Abstand die meisten Wohngebäude-Schadenfälle und die höchsten Kosten. Das geht aus einer kürzlich vorgelegten Auswertung des Versicherer-Gesamtverbands für das Jahr 2016 hervor.
Demzufolge mussten die Versicherer knapp 2,6 Milliarden Euro für rund 1,15 Millionen Leitungswasser-Schadensfälle leisten. Der Geldbetrag entspricht etwa 54 Prozent aller Wohngebäude-Aufwendungen. Feuerschäden folgen mit knapp einer Milliarde Euro und 210.000 Schadensfällen. Durch Sturm/Hagel bedingte Versicherungsfälle traten zwar häufiger auf (rund 400.000), doch mit 610 Millionen Euro verursachten sie deutlich weniger Kosten. Elementargefahren schließlich komplettieren das Bild mit einer Schadenssumme von 420 Millionen Euro, die sich auf 70.000 Fälle verteilen. In dieser Klasse werden Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbruch zusammengefasst.
Die tatsächlich eingetretenen Schäden waren deutlich höher, doch die Versicherer erfassen naturgemäß nur die versicherten Fälle. Eine Wohngebäude-Police haben weniger als die Hälfte der deutschen Immobilienbesitzer abgeschlossen – wobei man sich als Experte in diesem Bereich nur stark wundern kann – meistens ist die eigne Immobilie der größte materielle Besitz und hier das Risiko gar nicht abzusichern ist mindestens mal mutig!

Wenn Sie für Ihr Gebäude eine qualitativ gute & preislich faire Absicherung wünschen, sprechen Sie uns an, wir finden eine passende Lösung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Mit 500 Euro monatlich zur Million bei Rentenbeginn

Die Zahl der Millionäre in Deutschland steigt unaufhaltsam. 2013 waren es rund eine Million, im letzten Jahr schon 1,3 Millionen. Und das, wohlgemerkt, ohne Berücksichtigung von Sachwerten wie Immobilien. Wer auch einmal zu diesem illustren Kreis gehören möchte, sollte vor allem früh daran arbeiten. Denn dann muss man gar kein Großverdiener sein, um zum Renteneintritt die magische Summe auf dem Konto haben zu können. Der Zinseszinseffekt sorgt für exponentielles Wachstum des Ersparten.
Wer beispielsweise mit 20 Jahren anfängt zu sparen und das Geld in Aktien anlegt, kann die Million bis zum Rentenalter bereits mit einer monatlichen Sparrate von 514 Euro erreichen. Notwendig ist dazu eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6 Prozent. So viel gibt es natürlich nicht ohne Anlagerisiko. Doch das ist bei soliden, breit gestreuten Investments überschaubar, wie die Geschichte zeigt. Der DAX beispielsweise kommt im Mittel auf deutlich mehr als 6 Prozent Wachstum pro Jahr und verzeichnet allenfalls mal Dellen, die nach einiger Zeit wieder wettgemacht sind. Steigt man mit 30 Jahren ins „Sparen für die Million“ ein, wird das Vorhaben schon anspruchsvoller: Dann sind bei 6-prozentigem Wertzuwachs p. a. monatlich 878 Euro einzuzahlen. 1.588 Euro beträgt der monatliche Sparbetrag, wenn man mit 40 Jahren anfängt und 27 Jahre später Millionär sein möchte.

Gerne beraten wir Sie zu passenden Versicherungsanlageprodukten, egal ob mit staatlicher Förderung oder lieber ohne.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Thilo Riede

 


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Psyche bei mehr als jeder dritten Frau für Berufs-/Erwerbsunfähigkeit verantwortlich

Viele Menschen haben das Gefühl, das Leben in der modernen Hochleistungsgesellschaft werde immer „schneller“ und damit anstrengender. Die Folge: Stress, Burn-out und andere psychische Belastungen nehmen zu. Das zeigt sich auch in den Statistiken zur Berufs- und Erwerbsunfähigkeit. Seit Jahren sind seelische Probleme auf dem Vormarsch. Die neuesten Zahlen, die der Versichererverband GDV jüngst für 2016 vorlegte, unterstreichen diesen Trend – und zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Bei 35,4 Prozent der Frauen, die berufs- oder erwerbsunfähig werden, liegt die Ursache in der Psyche. Bei Männern sind es „nur“ 25 Prozent, wenngleich seelische Probleme auch hier auf Rang eins der Ursachen stehen. Insgesamt ergibt das 29 Prozent aller Betroffenen. Auf Rang zwei folgen Erkrankungen des Bewegungsapparats mit 18,4 Prozent. Hier sind Männer (20,9) stärker betroffen als Frauen (14,4). Anders sieht es wieder bei den Krebserkrankungen aus, die insgesamt auf 18 Prozent kommen: Bei 23 Prozent der Frauen und 14,8 Prozent der Männer sind sie für Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit verantwortlich. Unfälle sind bei 11,5 Prozent der Männer und nur 5,1 Prozent der Frauen der Auslöser.

Insgesamt muss mehr als jeder fünfte Arbeitnehmer vor Erreichen des Rentenalters die Erwerbstätigkeit einstellen. Eine Berufsunfähigkeitsvorsorge wird daher auch von Verbraucherschützern dringend empfohlen – denn die staatliche Absicherung ist kaum der Rede wert.

Wenn Sie eine kostenlose Beratung und passende Angebotsvergleiche wünschen, stehen wir Ihnen sehr gerne jederzeit zur Verfügung.


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Jungen Menschen fehlen im Alter 800 € pro Monat:

Junge Menschen, die nur auf die gesetzliche Rente setzen, werden es im Alter schwer haben. Um den Lebensstandard halten zu können, fehlen ihnen am Ende 800 Euro im Monat. Im Vergleich mit den derzeit 50- bis 65-Jährigen und einer durchschnittlichen Rente von 64,1% des Bruttoeinkommens, wird die Quote für die 20- bis 34-Jährigen auf 38,6% sinken. (Je nach Region, Gehalt und Beitragsbemessungsgrenze kann der Betrag schwanken und auch über 40,3 % betragen – siehe Vorsorgeatlas Deutschland). Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Bernd Raffelhüschen und Ökonomen der Universität Freiburg.

Geschlossen werden kann die Versorgungslücke über eine betriebliche und private Altersvorsorge. Der wichtigste Aspekt hierbei: Je eher die Altersvorsorge in Angriff genommen wird, umso geringer sind die Monatsbeiträge und der Fehlbetrag lässt sich leichter ausgleichen.

Schlau ist daher, wer das schon in jungen Jahren im Blick hat. Bei wem das Geld locker sitzt, dem helfen Sparformen, wo das Geld festgelegt ist und nicht sofort abgehoben werden kann. Dazu zählen zum Beispiel Tages- oder Festgeldkonten.

Darüber hinaus sollte die Versorgung im Alter durch dreierlei sichergestellt werden: die gesetzliche Rente oder für z.B. Selbstständige die Rüruprente, die Riesterrente und/oder die betriebliche Altersvorsorge und das privat Angesparte und/oder Immobilienvermögen, z.B. Aktien, private Rentenversicherungen, Spareinlagen, Immobilien.

Leider erlebe ich es sehr selten, dass junge Leute sich mit den Themen Risikoabsicherung und Altersvorsorge beschäftigen, obwohl gerade das heute notwendig ist. Viele Versorgungsformen, die früher griffen, bestehen heutzutage durch eine andere Gesetzeslage nicht mehr oder reichen schlicht in der Höhe nicht mehr aus. Trotzdem herrscht oft die gleiche Sorglosigkeit, die man sich in früheren Generationen leisten konnte, die künftig aber fatal sein wird.

Ich als Makler mit drei Kindern, habe viel darüber nachgedacht, wie die Kinder gut im Alter abgesichert sind. Jeden Monat wandern kleine Beträge auf ein Tagesgeldkonto und fließen in eine Rentenversicherung. Meine Hoffnung ist, dass die Kinder später größere notwendige Ausgaben (z.B. in der Ausbildung, im Studium oder für die erste eigene Wohnung), die sie nicht durch eigene Arbeit decken können, vom Tagesgeldkonto zahlen und ihren Rentenvertrag mit einem kleinen Beitrag dauerhaft selber weiterführen können. Durch die lange Laufzeit ergibt sich dann auch bei einem dauerhaft niedrigen Beitrag eine stattliche monatliche Rente zum Ablauf. Vermutlich wird es nicht gänzlich ausreichen und natürlich weiß ich nicht, was die Zukunft bringt, aber für mich ist es die Maßnahme im Kleinen mit einer möglicherweise großen Wirkung. In der Praxis erlebe ich immer wieder, welche hohen monatlichen Sparbeträge nötig sind, wenn erst mit 30, 40 oder sogar 50 über das Thema Rente nachgedacht wird. Da gibt es dann oft lange Gesichter.

Wenn Sie eine Beratung wünschen, für sich oder Ihre Kinder, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Wir besprechen, welche Aspekte Ihnen wichtig sind, welche Vorsorge möglicherweise schon vorhanden ist und ab wann welche Vorsorge sinnvoll wird. Damit haben Sie eine gute Basis, um Entscheidungen zu treffen und langfristige Weichen zu stellen.

Mit herzlichen Grüßen

 

Thilo Riede


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Welche Versicherungen brauchen Sie als Unternehmen/ Unternehmensgründer?

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung

Es ist die wichtigste Versicherung für Ihr Unternehmen. Wie im privaten Bereich haften Sie auch als Unternehmer unbegrenzt. Bei Personengesellschaften kann das sogar eine Haftung mit dem Privatvermögen bedeuten. Sie haben aktuell kein Vermögen? Das entbindet Sie nicht, denn Sie haften auch mit Ihrem zukünftigem Vermögen.

Je nach Vertrag, Unternehmensart und -form (z.B. beim Einzelunternehmer) reicht bis zu einer bestimmten Umsatzgrenze noch die Privathaftpflicht. Sie schließt eine selbstständige Tätigkeit ein. Vorsicht ist allerdings geboten: Viele Tätigkeitsfelder werden in den Bedingungen ausgeschlossen.

Wenn die Privathaftpflichtversicherung also nicht mehr ausreicht, sollten Sie eine eigenständige Betriebshaftpflichtversicherung abschließen.

Das eigene Unternehmen stellt immer ein Risiko dar – auch bei Ereignissen, die einem nicht direkt in den Sinn kommen. Kundenbesuche zum Beispiel. Ihnen geht dort etwas kaputt. Dafür haften Sie. Anderes Beispiel: Ein Lieferant rutscht auf der feucht gewischten Treppe bei der Anlieferung von Material für Ihr Homeoffice aus. Dafür kann er Sie haftbar machen.

Noch viel höher ist die Gefahr, wenn Kunden regelmäßig zu Ihnen kommen und/oder Sie Angestellte haben. Der Gesetzgeber schreibt Unternehmern im Rahmen der Sicherheit vieles vor und eine Missachtung dieser gesetzlichen Sicherheitsvorschriften kann ziemlich teuer werden.

Die Betriebshaftpflicht hat zudem den Vorteil, dass der Versicherer unberechtigte Haftpflichtansprüche, die gegen Sie erhoben werden, für Sie abwehrt.

 

Wer muss eine solche Haftpflichtversicherung abschließen?

Wenn Sie in einem beratenden Beruf oder Heilberuf tätig werden, benötigen Sie eine Berufshaftpflicht. Anders als in anderen Branchen können Fehler sehr teuer werden. In einigen Berufen sind sogenannte Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen gesetzlich vorgeschrieben. Das gilt z.B. für Anwälte, Steuerberater, Architekten oder Ingenieure. Beratungs- oder Planungsfehler gehen hier richtig ins Geld. Beim Kunden spricht man dann von einem Vermögensschaden.

 

Produkthaftpflichtversicherung

Wenn Sie Waren produzieren und verkaufen, haften Sie dafür.

Bauen Sie also z.B. ein Fahrrad selber, verkaufen es und es bricht bei normaler Nutzung in zwei Teile, haften Sie für den Schaden, mögliche Verletzungen und deren Folgen. Sie haften übrigens auch, wenn Sie das Fahrrad oder einen beliebigen anderen Artikel außerhalb Europas produzieren lassen und hier unter eigenem Namen verkaufen. Sie beliefern Einzelhändler und Ihre Ware hält nicht was Sie versprochen haben – dann haften Sie und müssen den entstandenen Schaden ersetzen. Damit Sie in allen genannten Beispielen nicht vor der Pleite stehen, sollten Sie eine (erweiterte) Produkthaftpflichtversicherung abschließen.

 

Geschäftsinhaltversicherung

Am Anfang brauchen Sie vielleicht noch keine Inhaltsversicherung (das ist die Hausratversicherung für Unternehmer), denn das Büro oder Geschäft beinhaltet noch nicht so viele Werte, wie z.B. Technik, Einrichtung, Waren, usw.. Meistens ändert sich das aber über Kurz oder Lang und ein entsprechender Verlust, z.B. durch einen Wasserschaden oder durch einen Brand könnte ein größeres Problem oder die Pleite für Ihr Unternehmen bedeuten.

Je nach Tätigkeit sollte die Inhaltsversicherung auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Unterschiede machen die Versicherer zum Beispiel bei dem, was Sie „lagern“: viel Bargeld für den Verkauf, wichtige und wertvolle Aktenlager oder Komissionsware.

Einige sinnvolle Qualitätskriterien bei der Auswahl einer geeigneten Inhaltsversicherung sind in vielen Fällen noch die Versicherung zum Neuwert (kein Abzug wegen geringerem Zeitwert), Unterversicherungsverzicht und der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit.

Betriebsunterbrechungsversicherung

In Schadenfällen, in denen die Inhaltsversicherung zum Einsatz kommt (z.B. bei einem Brand in Ihrem Betrieb), ist oftmals in den Wochen und Monaten nach dem Schaden auch Ihr geordneter Betriebsablauf gestört oder unmöglich. Trotz dann fehlender Einnahmen, laufen bestimmte Kosten, wie z.B. Gehälter, Genossenschaftsbeiträge, Steuervorauszahlungen, etc. in gleicher Höhe weiter. Um diese Ausgaben zu decken, schließt man eine Betriebsunterbrechungsversicherung ab. In vielen Fällen nutzt man eine Kombination aus Betriebsinhaltsversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung. Die Versicherungssumme der Betriebsunterbrechungsversicherung bemisst sich dann nach der Versicherungssumme der Inhaltsversicherung. Man spricht dann von der kleinen Betriebsunterbrechungsversicherung (KBU). Natürlich kann Ihre Betriebsunterbrechungsversicherung auch ganz individuell gestaltet werden. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn sich der Bedarf zwischen den Summen von Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung unterscheiden.

 

Gewerberechtsschutzversicherung

Sie übernimmt die Kosten für eine Rechtsberatung, für den Anwalt vor Gericht und je nach Paket für viele weitere Kosten (z.B. Forderungsmanagement bei säumigen Kunden, Korrespondenzanwalt, Gutachter, Gerichtskosten, Strafrechtsschutz, uvm.). Je nach Paket gilt der Versicherungsschutz bezogen auf Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Vertragsrecht, Versicherungsvertragsrecht, Verkehrsrecht, Privatrecht, usw.. Im Prinzip ist es wie mit der privaten Rechtsschutzversicherung. In den meisten Fällen ist eine solche Versicherung keine von den Versicherungen, die man sofort haben muss, aber im Zweifelsfall können Prozesskosten, ziemlich ins Geld gehen.

 

Cyber Risk Versicherungen

In der heutigen Zeit wird Ihr klassisches physisches, unternehmerisches Risiko durch z.B. Feuer-, Wasser- oder Sturmschäden durch Cyberattacken erweitert. Ob es sich z.B. um Datenschutzverletzungen, IT-Ausfall durch Trojaner oder Würmer, Erpressung durch Datendiebstahl, Missbrauch der Telefonanlage oder Drittschäden bei Ihren Kunden handelt, die Kosten können schnell ähnliche Höhen wie bei den physischen Risiken erreichen, die klassischen Versicherungen decken diese Schäden aber nicht ab. Cyber Risk Versicherungen können hier Abhilfe schaffen, je nach Versicherer gibt es aber sehr unterschiedliche Leistungspakete, Unterschiede bei der Definition des Versicherungsfalls und auch bei den Ausschlüssen.

 

Elektronik & Maschinenversicherung

Die Inhaltsversicherung sichert Ihre Maschinen oder bestimmte elektronische Anlagen in Ihren Betriebsräumen grundsätzlich mit ab. Allerdings gehen die Elektronik- und die Maschinenversicherung noch weiter und zahlen auch bei Bedienfehlern und Ausfällen. Die Elektronikversicherung deckt vielfach auch Schäden außerhalb Ihrer Betriebsräume, also z.B. während der Benutzung beim Kunden vor Ort.

 

Kautions-, Bürgschaft- oder Warenkreditversicherungen

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen Arbeiten vorfinanzieren müssen und nicht ausschließen können, dass der Auftraggeber seine Verbindlichkeiten nicht mehr zahlt, dann sollten Sie über eine Warenkredit- / Kautionsversicherung nachdenken. Gerade bei großen Aufträgen kann ein Zahlungsausfall den Fortbestand Ihres Unternehmens gefährden.

Bei der Anmietung von Gewerbeobjekten oder Räumen muss oft eine Bürgschaft oder Kaution als Sicherheit hinterlegt werden. Solche Zahlungen können auch über eine Versicherung abgedeckt werden. Dadurch bleibt die Liquidität Ihres Unternehmens erhalten und die dafür anfallenden Kosten sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

 

Wie bekommen Sie den geeigneten Versicherungsschutz?

Vereinbaren Sie mit einem Makler einen Termin. Besprechen Sie, welche Risiken es geben könnte und ob diese durch Anpassung der Arbeitsweise verkleinert oder abgestellt werden könnten. Wenn klar ist, welche Risiken nicht vermeidbar sind, überlegen Sie, welche Risiken Sie trotzdem bereit sind zu tragen. Alle anderen sollten Sie dann versichern. Der Makler holt im nächsten Schritt Angebote von verschiedenen Anbietern ein, die bereit sind, entsprechende Risiken zu versichern und wird passende Empfehlungen geben. Nach Vorstellung der Lösungen und Auswahl eines Anbieters wird der gewünschte Schutz beantragt und policiert. In Absprache mit Ihnen wird der Makler den Schutz regelmäßig überprüfen und je nach verändertem Bedarf oder Wünschen anpassen.

 

Wenn Sie sich zum Thema Schadenverhütung, Brandschutz und Sicherheitsvorschriften weiter informieren möchten, empfehlen wir Ihnen die Seiten des VdS, hier ist der entsprechende Link.

 

Uns – das Versicherungsmaklerbüro Riede – finden Sie mit Büros in Bonn und Rheinbreitbach. Darüber hinaus ist eine Beratung vor Ort oder per Skype möglich.

Für alle Fragen stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Thilo Riede


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Land Rheinland-Pfalz für Versicherungspflicht gegen Elementarschäden

Die Onlineausgabe der Zeitung „Welt“ meldete am 21.06.2017, dass das Land Rheinland-Pfalz die Einführung einer Versicherungspflicht gegen Elementarschäden befürworte.

Aktuell kann man eine solche Versicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung freiwillig abschließen, allerdings haben deutschlandweit nur ca. 40 Prozent der Haushalte neben der Wohngebäudeversicherung auch eine Elementarschaden-/Naturgefahrenversicherung abgeschlossen – wobei die Verteilung, je nach Bundesland, sehr unterschiedlich sein kann.

Ist diese Forderung also übertrieben, soll den Bürgern da eine unnötige oder übertriebene Pflicht aufgebürdet werden?

Ich persönlich bin kein Freund von Pflichtversicherungen und grundsätzlich finde ich, jeder sollte die Wahl haben, ob er eine solche Elementarschadenversicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung abschließt oder nicht.

In den meisten Fällen stellt das Eigenheim einen beachtlichen Anteil des eigenen Vermögens da und ein Verlust oder ein sehr hoher Schaden kann das gesamte finanzielle Vorsorgekonzept der eigenen Familie ins Wanken bringen.

Wenn man sich z.B. nur die Unwetterkatastrophen des Frühsommers 2016 anschaut und die Schadenfälle in Betracht zieht, die alleine wir als Versicherungsmaklerbüro Riede in den letzten 1 ½ Jahren im Bereich der Elementarschäden bearbeitet haben, dann macht eine Elementarschadenversicherung zusätzlich zur üblichen Wohngebäudeversicherung in jedem Fall Sinn. Ich persönlich würde auf gar keine Fall auf einen solchen Schutz verzichten.

Hier eine kurze Übersicht von Ereignissen im ganzen Land:

26.Mai 2016: Starkregen und Hagel in der Eifel

27.Mai 2016: Überflutungen in der Eifel, Wiesbaden, Kaiserslautern und Regensburg

28 Mai 2016: Unwetter im Erzgebirge, Thüringer Wald, Bayern, Baden-Württemberg

29.Mai 2016: Schwere Überschwemmungen in Braunsbach – viele werden sich besonders an diese Bilder erinnern, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg

01.Juni 2016: Gewitter, Starkregen über Niederbayern, Starkregen und Überflutungen in Simbach

7.Juni 2016: Tornado und schwere Unwetter in Hamburg und Niedersachsen

Die Aufwendungen für die oben aufgeführten Unwetterfronten Elvira und Friederike im Frühsommer 2016 betrugen im Bereich der Sach- und KFZ-Versicherung ca. 1,2 Milliarden Euro. Hinzu kommen bei unseren Kunden, eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Menge an regionalen Schäden durch Überschwemmung nach Starkregen. Diese reichen von Euskirchen über Bonn bis in den Westerwald. Schadensummen im fünfstelligen Bereich waren hier keine Seltenheit. Da wir keinen einzigen Kunden im Bereich der Wohngebäudeversicherung hatten, dem die Elementarschadendeckung fehlte, wurden alle Schäden übernommen.

Doch was sind das für Schäden, was umfasst die Elementarschadenversicherung?

Abgedeckt werden Schäden durch bestimmte Naturgewalten: Überschwemmungen, Schneedruck, Lawinen, Erdbeben und Vulkanausbrüche.

Die Schäden durch Vulkanausbrüche sind in unserer Region nicht messbar, das Risiko von Erdbeben ist z.B. in der Region um Bonn gegeben, aber die Schäden sind in den letzten Jahren überschaubar geblieben. Schneedruck und Lawinen kommen in den höheren Lagen vor, sind zumeist regional bedingt. Es bleibt also als Hauptrisiko die Überschwemmung, nach Starkregen. Langwierige Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen sind dabei meist die Folge, was sehr viel Geld kostet. Kurz es lässt sich schlecht voraussehen wen es wann trifft. Eine Gewitterzelle über Ihrem Ort und bei Ihnen ist alles überschwemmt, während einen Ort weiter davon nichts mehr zu spüren ist. Wir erleben es oft genug.

Die häufig beschworene Tatsache, dass es in den letzten 10 oder 20 Jahren bei diesem Haus oder dieser Straße keinen Überschwemmungsschaden gegeben hat, ist absolut kein Garant. Es gibt inzwischen viel mehr versiegelte Flächen, viel mehr Häuser, viel mehr Menschen und die meisten sind sich einig, dass die Extremwetterlagen deutlich zugenommen haben – das Risiko ist also gestiegen.

Sollte also die Elementarschadenversicherung eine Pflichtversicherung werden? Ich meine Nein, weil jeder selbst entscheiden sollte, inwieweit er sein Hab und Gut absichert. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus, halte ich die Elementarschadenversicherung aber für sehr wichtig, da die Folgekosten wenigstens im vierstelligen Bereich und oft weit darüber liegen.

Nutzen Sie unser Wissen und unseren Rund-um-Service – insbesondere bei der Schadenregulierung und lassen Sie sich von uns beraten, wir prüfen auch gerne Ihre bestehende Gebäudeversicherung denn wir kooperieren mit fast allen Versicherern in Deutschland

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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Betriebsferien

Liebe Kunden,

die Büros in Bonn und Rheinbreitbach bleiben vom 18.07.2017 bis einschließlich 09.08.2017 geschlossen. Ab dem 10.08.2017 stehen wir Ihnen wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Faxe, Briefe und Emails werden in der Zwischenzeit nicht bearbeitet oder weitergeleitet. Bitte wenden Sie sich in Schadenfälle oder Terminsachen direkt an die jeweilige Versicherung.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Mit besten Grüßen

Thilo Riede
Versicherungsmaklerbüro Riede


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Baupreisindex? Neuwertfaktor? Wert 1914?…

Wenn Sie heute eine Wohngebäudeversicherung abschließen möchten, passiert das oft auf Basis der Wohnfläche, aber es gibt auch noch die Absicherung nach dem Wert 1914, aus dem sich dann – verbunden mit dem Baupreisindex – ein jährlich gültiger Versicherungswert errechnen lässt.

Aber ganz von vorne: Was meinen die Versicherer mit „Wert 1914“:

Die Versicherer rechnen quasi zurück ins Jahr 1914 und legen fest was es 1914 gekostet hätte Ihr Gebäude zu bauen, der Wert wird dann in Mark angegeben.
Möchte man später einen aktuellen Wert ermitteln muss man nur noch den Wert 1914 mit dem aktuellen Baupreisindex für Wohngebäude multiplizieren (Achtung es gibt verschiedene Indizes) und durch 100 teilen und schon erhält man den aktuellen Eurowert.

Hier eine Auswahl der Werte zum Baupreisindex:
1995: 1.046
1996: 1.045
1997: 1.035
1998: 1.032
1999: 1.028
2000: 1.031
2001: 1.029
2002: 1.029
2003: 1.031
2004: 1.044
2005: 1.054
2006: 1.077
2007: 1.145
2008: 1.178
2009: 1.188
2010: 1.200
2011: 1.233
2012: 1.263
2013: 1.263
2014: 1.289
2015: 1.310
2016: 1.330
2017: 1358

Dazu ein Rechenbeispiel:

Ihr Haus hat im Jahr 2000 – umgerechnet in Euro – 350.000 € gekostet. Durch 1.031 geteilt und multipliziert mit 100 ergibt sich ein Wert 1914 von 33.948 € (dieser Wert würde also immer in Ihrer Police stehen).

Möchten Sie z.B. den tatsächlichen Versicherungswert im Jahr 2017 wissen, multiplizieren Sie den Wert von 33.948 mit 1.358 und teilen ihn durch 100, das ergibt also einen heutigen Eurowert von 461.014 €. Somit sind die gestiegenen Baukosten berücksichtigt.

 

Und der Neuwertfaktor?

Die Unternehmen nutzen den Neuwertfaktor dann bei der Festlegung Ihres Beitrags, bzw. bei der Festlegung der Beitragserhöhung (bei Ihnen erhöht sich dann auch die Leistung im Schadenfall).
Der Neuwertfaktor wird jährlich vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berechnet und an alle Mitgliedsunternehmen weitergegeben, allerdings müssen diese den Wert nicht zu 100 Prozent übernehmen, die Versicherer können ihn auch noch weiter selbst anpassen (dies geschieht aber in der Praxis selten und nur in geringem Maße).
Zu guter Letzt noch die Frage wie der GDV auf eine sinnvolle Zahl bei der Berechnung des Neuwertfaktors kommt? Er nutzt hierzu den Baupreisindex für Wohngebäude den das statistische Bundesamt herausgibt, zusammen mit dem Tariflohn für das Baugewerbe.

Sie haben weitere Fragen zu dem Thema oder möchten die ideale Absicherung für Ihr Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus? Dann rufen Sie uns an, gerne helfen wir Ihnen weiter.

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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5 verbreitete Irrtümer, die Versicherungskunden Geld kosten können

Viele Versicherungsnehmer zahlen unnötigerweise zu hohe Prämien oder haben Schutzlücken, die ihnen gar nicht bewusst sind. Von der Kfz- über die Hausrat- bis zur Unfallversicherung: Diese häufigen Irrtümer sollten die Kunden ausschließen:

1. Eine Unfallpolice leistet nach jedem Unfall mit Verletzungsfolgen.

Eine Unfallversicherung leistet erstens nur dann, wenn der Unfall dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen verursacht, und zweitens nur nach als „Unfall“ definierten Ereignissen. Je nach Bedingungen können Eigenbewegungen (wie Umknicken) oder Bewusstseinsstörungen ausgeschlossen sein.

2. Wer grob fahrlässig einen Kfz-Schaden verursacht, hat keinen Versicherungsschutz.

Stimmt nicht immer: Manche Tarife leisten auch bei grob fahrlässigem Verhalten wie dem Überfahren einer roten Ampel. Ein Vergleich lohnt sich also.

3. Die Haftpflichtpolice deckt auch schleichend entstehende Schäden ab.

In den meisten älteren Haftpflichtverträgen sind sogenannte Allmählichkeitsschäden ausgeschlossen, lediglich einige neuere Tarife bieten diesen Schutz an.

4. Bei von Kindern verursachten Schäden springt die Haftpflichtpolice ein.

Dies gilt nur für Kinder ab sieben Jahren. Jüngere Kinder sind deliktunfähig, so dass ihre Eltern nicht in Regress genommen werden können – es sei denn, sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt.

5. Der Versicherungsschutz setzt mit dem Vertragsbeginn ein.

Manche Tarife sehen Wartezeiten vor, in denen schon Beiträge gezahlt werden, aber noch keine oder nur eingeschränkte Leistungen erfolgen.


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