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KFZ-Versicherung: Im Zweifel besser die Polizei verständigen

Eine Autofahrerin war an einem Novemberabend im letzten Jahr auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern gekommen und gegen eine Warnbake geschleudert. In der Dunkelheit stellte sie lediglich einen leichten Schaden an ihrem Außenspiegel fest. Die Polizei hinzuzuziehen hielt sie deshalb nicht für nötig – und fuhr nach Hause.

Erst am nächsten Tag bemerkte sie Kratzer an ihrem Fahrzeug und erstattete eine polizeiliche Meldung. Ein Sachverständiger taxierte daraufhin den Schaden auf 10.400 Euro. Zwar hatte die Fahrerin eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, doch der Versicherer warf ihr unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vor. So habe beispielsweise ihre Fahrtüchtigkeit nicht amtlich festgestellt werden können. Damit liege eine vorsätzliche Obliegenheitsverletzung vor, die den Versicherer von seiner Leistungspflicht entbinde.

Dieser Auffassung folgten auch das Landgericht Kleve und im Berufungsverfahren das Oberlandesgericht Düsseldorf. Sie sahen die Fahrerin zudem wegen einer möglichen Beschädigung der Warnbake in der Pflicht, die Polizei zu rufen. Den Fahrzeugschaden muss die Verunfallte nun aus eigener Tasche bezahlen.

Sollten Sie Fragen zu Ihrer KFZ-Versicherung haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Herzlichst

Ihr Thilo Riede


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Risiko einer Berufsunfähigkeit bleibt hoch!

Man sollte meinen, dass die vielfältigen ergonomischen Verbesserungen der Arbeitswelt zu einer sinkenden Wahrscheinlichkeit führen, berufsunfähig zu werden. Immerhin wird heute auf rückenschonendes Sitzen geachtet, Sicherheitsvorschriften werden fortlaufend verschärft, immer mehr körperlich strapaziöse Arbeiten werden von Maschinen erledigt.

Wie die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) kürzlich errechnet hat, ist aber der Quote derjenigen, die vor dem Rentenalter ihren Beruf aufgeben müssen, seit rund 20 Jahren konstant: Noch immer trifft dieses Schicksal jeden vierten Arbeitnehmer. Als Datenbasis dienten 17 Millionen private Berufsunfähigkeitspolicen und das Tafelwerk „DAV 1997 I“.

Verschoben haben sich allerdings die Ursachen: Während früher vor allem körperliche Schädigungen den vorzeitigen Renteneintritt ausgelöst haben, sind heute psychische Leiden der Berufsunfähigkeitsauslöser Nummer eins. Fast jeder dritte Versicherungsfall geht laut dem Versicherer-Gesamtverband darauf zurück. Danach folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats, die für jeden vierten Fall einer erzwungenen Berufsaufgabe verantwortlich sind.

Verwunderlich, dass wir trotzdem immer wieder hören, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht so wichtig ist, das die ja sowieso nie zahlen, dass die zu teuer sind, usw.. Aus der Praxis heraus kann ich sagen, dass keiner der Punkte zutrifft. Es ist mit die wichtigste Versicherung, ich habe noch keinen Fall begleitet bei dem nicht am Ende eine Rente gezahlt wurde und kennen auch keinen bei Kollegen. Gemessen am abgedeckten Risiko ist die Versicherung nicht zu teuer, auch bei Handwerkern steht sie meist in einem korrekten Verhältnis zwischen Risiko und Beitrag – aber hier ist das Risiko auch enorm hoch. Ich kenne einige Fälle in denen sich betreffende Handwerker seit Jahren krank zur Arbeit schleppen (und noch viele Jahre müssen), weil sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung haben und es nicht anders geht.

Grundsätzlich bleibt mein Rat, schließen Sie den Vertrag so früh wie möglich ab (geht auch schon als Schüler, Azubi oder Student), dann ist es günstiger und man hat keine gesundheitlichen Probleme die zu einem Zuschlag führen können.

Gerne berate ich Sie zu einer passenden Absicherung.

Herzliche Grüße

Ihr Thilo Riede


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Rechtliche Feinheiten bei Rückstauschäden

Es ist wie so oft in der Versicherungswelt, der Kunde hat eine Vorstellung davon was versichert ist, der Versicherer und das Bedingungswerk des Vertrags sagen aber etwas ganz anderes.

In einem Fall der neulich vor dem Kammergericht in Berlin verhandelt wurde, war die Klägerin der Meinung das Sie im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung inkl. des Baustein Elementarschäden mit Rückstauschäden versichert sei. Was war passiert?

Es gab heftige Regenfälle und auf dem Balkon der Klägerin hatte sich so viel Wasser gesammelt, dass es über den Abfluss nicht mehr abfloss und sich „zurückstaute“ wobei dann in der Folge größere Schäden in der Wohnung auftraten- also ganz klar ein Versicherungsfall….!?

Sie werden es ahnen, die Versicherung sah es ganz anders und dem haben sich nun die Richter in weiten Teilen sehr eindeutig angeschlossen. Der Rückstau setzt nämlich voraus, dass Wasser aus den Rohren austritt, in diesem Fall war aber das Problem, das es erst gar nich in die Rohre eintreten konnte und somit kein Rückstau im Sinne der Versicherung vorliegen konnte.

Eine in der Elementarversicherung abgedeckte Überschwemmung war hier übrigens auch nicht gegeben, da diese eine Überflutung des Grund und Bodens voraussetzt, auch diese Voraussetzungen waren nicht erfüllt – denn der Balkon ist eben kein Grund und Boden.

Vielleicht schütteln Sie jetzt mit dem Kopf und denken sich , „das ist Haarspalterei, wofür hat man denn eine solche Versicherung…“. Ich gebe Ihnen emotional durchaus recht, aber m.E. nach ist es eher ein Kommunikationsproblem, denn es ist klar, dass ein Versicherer nur Produkte verkauft bei denen er die Risiken berechnen kann und das setzt voraus, dass er auch klar eingrenzt welche Fälle versichert sind und welche nicht, dazu gehören dann mitunter auch solche Haarspalterein die im Bedingungswerk stehen. Wirklich unschön ist hier m.E. dass die Kundin eine falsche Erwartung hatte, man hat ihr also offensichtlich vorher nicht erläutert in welchen Umfang eine Elementarschadenversicherung und eine Rückstauversicherung leisten – Überschwemmungen auf Balkonen gehören eben nur in ganz wenigen Ausnahmefällen dazu.

Wir empfehlen daher, machen Sie sich gemeinsam mit einem Fachmann, z.B. einem Versicherungsmakler, die Arbeit und besprechen Sie, wie genau Ihr Gebäude beschaffen ist, was Sie versichern wollen und wo eine solcher Schutz auch seine Grenzen hat – das ist für Sie vielleicht nicht die schönste Beschäftigung der Welt, aber noch viel Schlimmer ist es von falschen Voraussetzungen auszugehen und dies erst nach Schadeneintritt festzustellen.

Nutzen Sie das Angebot der Beratung, löchern Sie Ihren Fachmann so lange mit Fragen bis Sie wissen was Sie abschließen – darauf haben Sie ein Anrecht und bestehen Sie auf eine Beratungsprotokoll das Ihre Wünsche genau wiedergibt – wenn Sie von den Angeboten am Markt nicht zu erfüllen sind oder Ihnen am Ende doch zu teuer, dann kann man ja auch das erfassen – Ihr Berater ist Dienstleister und sollte dazu in der Lage sein.

Wenn Sie zu Ihrer Gebäudeversicherung Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Pflege wird immer teurer – haben Sie eine Pflegeversicherung?

Fast dreieinhalb Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflegeleistungen angewiesen, bis 2045 soll diese Zahl Prognosen zufolge auf rund fünf Millionen anschwellen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt – als eine Art Teilkasko – bei Weitem nicht alle anfallenden Kosten.

Und der Eigenanteil, den die Pflegebedürftigen oder ihre engen Angehörigen beisteuern müssen, steigt und steigt: 1.830 Euro monatlich sind, Stand Januar 2019, im bundesweiten Durchschnitt für stationäre Pflege aus eigener Tasche zu entrichten. Das entspricht einer Steigerung um 58 Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Am teuersten ist die stationäre Pflege in Nordrhein-Westfalen, wo im Schnitt 2.252 Euro zugezahlt werden müssen; Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt müssen dagegen mit 1.218 Euro am wenigsten aufbringen.

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Rentenhöhe liegt in der gesetzlichen Rentenversicherung bundesweit bei rund 1.050 Euro. Bei Frauen beträgt die Durchschnittsrente sogar nur 685 Euro.

Trotz dieses Missverhältnisses hat nur jeder 20. Erwachsene für den Fall vorgesorgt, einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Dabei kosten entsprechende Pflegeversicherungen, gerade wenn man in relativ jungen Jahren einsteigt, nur wenige Euro pro Monat.

Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten in der privaten Pflegeversicherung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Baupreisindex? Neuwertfaktor? Wert 1914?…

Wenn Sie heute eine Wohngebäudeversicherung abschließen möchten, passiert das oft auf Basis der Wohnfläche, aber es gibt auch noch die Absicherung nach dem Wert 1914, aus dem sich dann – verbunden mit dem Baupreisindex – ein jährlich gültiger Versicherungswert errechnen lässt.

Aber ganz von vorne: Was meinen die Versicherer mit „Wert 1914“:

Die Versicherer rechnen quasi zurück ins Jahr 1914 und legen fest was es 1914 gekostet hätte Ihr Gebäude zu bauen, der Wert wird dann in Mark angegeben.
Möchte man später einen aktuellen Wert ermitteln muss man nur noch den Wert 1914 mit dem aktuellen Baupreisindex für Wohngebäude multiplizieren (Achtung es gibt verschiedene Indizes) und durch 100 teilen und schon erhält man den aktuellen Eurowert.

Hier eine Auswahl der Werte zum Baupreisindex:
1995: 1.046
1996: 1.045
1997: 1.035
1998: 1.032
1999: 1.028
2000: 1.031
2001: 1.029
2002: 1.029
2003: 1.031
2004: 1.044
2005: 1.054
2006: 1.077
2007: 1.145
2008: 1.178
2009: 1.188
2010: 1.200
2011: 1.233
2012: 1.263
2013: 1.263
2014: 1.289
2015: 1.310
2016: 1.330
2017: 1.358
2018: 1.396,7
2019: 1.454,3

Dazu ein Rechenbeispiel:

Ihr Haus hat im Jahr 2000 – umgerechnet in Euro – 350.000 € gekostet. Durch 1.031 geteilt und multipliziert mit 100 ergibt sich ein Wert 1914 von 33.948 € (dieser Wert würde also immer in Ihrer Police stehen).

Möchten Sie z.B. den tatsächlichen Versicherungswert im Jahr 2017 wissen, multiplizieren Sie den Wert von 33.948 mit 1.358 und teilen ihn durch 100, das ergibt also einen heutigen Eurowert von 461.014 €. Somit sind die gestiegenen Baukosten berücksichtigt.

Und der Neuwertfaktor?

Die Unternehmen nutzen den Neuwertfaktor dann bei der Festlegung Ihres Beitrags, bzw. bei der Festlegung der Beitragserhöhung (bei Ihnen erhöht sich dann auch die Leistung im Schadenfall).
Der Neuwertfaktor wird jährlich vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berechnet und an alle Mitgliedsunternehmen weitergegeben, allerdings müssen diese den Wert nicht zu 100 Prozent übernehmen, die Versicherer können ihn auch noch weiter selbst anpassen (dies geschieht aber in der Praxis selten und nur in geringem Maße).
Zu guter Letzt noch die Frage wie der GDV auf eine sinnvolle Zahl bei der Berechnung des Neuwertfaktors kommt? Er nutzt hierzu den Baupreisindex für Wohngebäude den das statistische Bundesamt herausgibt, zusammen mit dem Tariflohn für das Baugewerbe.

Sie haben weitere Fragen zu dem Thema oder möchten die ideale Absicherung für Ihr Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus? Dann rufen Sie uns an, gerne helfen wir Ihnen weiter.

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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Wohngebäudeversicherung – bei der Hälfte der Gebäudeversicherungsverträge haben Sie im Ernstfall keinen Schutz!

Seit vielen Jahren weisen wir unsere Kunden auf eine eklatante Lücke in vielen Verträgen zur Wohngebäudeversicherung hin – jetzt haben Finanztest und der Stern diesen Punkt auch behandelt, „grobe Fahrlässigkeit“ ist das Stichwort (hier geht es zu dem Artikel im Stern).

Und auch der Stern bemüht in seinem Artikel das bekannte Beispiel des Adventskranzes mit den brennenden Kerzen:

Sie zünden die Kerzen am Kranz an, werden z.B. durch ein Klingeln an der Tür und eintreffenden Besuch abgelenkt und vergessen für einige Zeit die Kerzen – der Kranz fängt Feuer und Ihr Haus brennt ab… schlimm, aber zum Glück haben Sie ja vorgesorgt und eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen die nun für den Schaden aufkommen wird… oder vielleicht doch nicht?

Je nach Wohngebäudeversicherung und Tarif wird sich der Versicherer nun auf die „grobe Fahrlässigkeit“ berufen und den Schaden an Ihrem Gebäude gar nicht oder nur anteilig regulieren, denn man hätte die Kerze nicht unbeaufsichtigt lassen dürfen – das wird nämlich als „grob fahrlässig“ eingestuft. Ähnlich kann es einem auch bei diesen Beispielen gehen:

  • überlaufendes Badewasser
  • falsch installierte Elektrogeräte
  • Pfanne/Topf auf dem Herd vergessen
  • Feuerzeug in einer Schublade aufbewahrt an die kleine Kinder drankommen können

Es gibt noch viele weitere Situationen die hier aufgezählt werden können und möglicherweise dazu führen, dass Ihre Wohngebäudeversicherung nicht oder nur teilweise zahlt.
Sicher ist auf jeden Fall, es wird sehr schwer immer alle möglichen Situationen im normalen Alltag zu vermeiden und somit ist man einem erheblichen, möglicherweise existenzbedrohenden Risiko ausgesetzt.

Die gute Nachricht:

  • Es gibt eine einfache Lösung für Ihre Wohngebäudeversicherung und die muss nicht mal teuer sein. Lassen Sie sich von Ihrem Versicherungsmakler beraten, denn er hat i.d.R. Zugriff auf fast alle am deutschen Markt tätigen Versicherer. Neben dem „Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit“ gibt es übrigens noch viele weitere wichtige Punkte die bei einer guten Beratung berücksichtigt werden sollten.

Gerne überprüfen wir auch Ihren Bestandsvertrag, zeigen Ihnen Lücken in der Deckung auf und ermitteln ob es sinnvollere Lösungen gibt oder der bestehende Vertrag ausreichend ist.

Melden Sie sich gerne jederzeit bei uns, wir beraten Sie kostenlos.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Verkehrssicherungspflicht für Eigentümer von Immobilien und Grundstücken

Der Besitz eines Grundstücks oder einer Immobilie führt nicht nur zu Rechten sondern auch zu Pflichten, z.B. der Verkehrssicherungspflicht.

Bedeutet einfach gesagt:

  • Absichern aller Dinge die ein vernünftig denkender Mensch als Gefahrenquelle ansehen würde.

Beispiele:

  • Schnee & Eis auf dem Gehweg oder Dach
  • Eiszapfen an der Dachrinne
  • morsche Bäume
  • lose Dachziegel

Gesetzliche Grundlagen:

  • Grundgesetz Artikel 14: „Eigentum verpflichtet.“
  • Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Paragraf 823: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Welche Versicherung sollte ich haben:

  • Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung (diese ist häufig schon Teil der privaten Haftpflicht, muss für vermietete Objekte aber meistens gesondert abgeschlossen werden)

Schützt mich die Versicherung vor allen Ansprüchen:

  • Nein! Wer seine Verkehrssicherungspflichten grob fahrlässig verletzt muss damit rechnen den Versicherungsschutz ganz oder teilweise zu verlieren!

Kann ich Pflichten an Mieter übertragen:

  • Ja, zumutbare Verkehrssicherungspflichten die im Mietvertrag geregelt sind, können auf Mieter übertragen werden. Im Schadenfall haftet aber am Ende doch der Eigentümer (Pflichtverletzung von Erfüllungsgehilfen)

Schützen mich Warnschilder vor der Haftung:

  • Nein. Sie können je nach Sachlage und wenn sie gut sichtbar angebracht sind aber die Haftung reduzieren.

Gerne beraten wir Sie zur Auswahl einer passenden Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung und erläutern Ihnen auch gerne durch passende Beispiele wo die grob fahrlässige Verletzung Ihrer Verkehrssicherungspflichten beginnt. Eine solche Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist nicht besonders teuer und die zu treffenden Maßnahmen im Vergleich zum Schadenfall nicht zu aufwendig.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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Abwärtstrend in der Lebensversicherung gestoppt?

Es gab Zeiten – die Älteren werden sich erinnern –, in denen die Lebensversicherungskunden eine Gesamtverzinsung von über 7 Prozent p. a. bei Ihrer Lebensversicherung einstreichen konnten.

In der Niedrigzinsphase ging dieser Wert bei den Lebensversicherungen auf Sinkflug; 2012 fiel er auf unter 4 Prozent, 2016 auf unter 3. Im gerade abgelaufenen Jahr wurden im Schnitt auch die 2,5 Prozent unterschritten. Und höhere Leitzinsen sind noch immer nicht in Sicht.

Dennoch scheint so langsam die Talsohle für die Lebensversicherungen erreicht zu sein – denn die bisher für 2019 bekannt gegebenen Überschussbeteiligungen brechen mit dem Abwärtstrend. Stabil bleibt die laufende Verzinsung beispielsweise bei LVM, Stuttgarter, Württembergischer, Allianz, Alte Leipziger, Nürnberger, Axa und Bayerischer. Eine Anhebung haben Ideal und DEVK angekündigt.

Für manche Versicherten verwirrend sind die Begrifflichkeiten. Die laufende Gesamtverzinsung bei den Lebensversicherungen umfasst den Garantiezins, der für die gesamte Vertragsdauer gilt, und den jeweils für ein Jahr garantierten Überschuss. Daneben gibt es noch eine Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und einen Schlussüberschuss, die manchmal mit der Gesamtverzinsung zu einem Gesamtzins zusammengefasst werden. Der sieht dann optisch höher aus, ist aber nicht garantiert.


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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Sehr geehrte Kunden,

wir bedanken uns für ein tolles Jahr 2018, es hat uns viel Freude gemacht für Sie zu arbeiten!

Wir wünschen Ihnen für die Feiertage alles Gute und viel Gesundheit, Glück und Freude für das Jahr 2019.

Herzliche Grüße

Ihr Thilo Riede


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Was es kostet, früher in Rente zu gehen

Wer früher als vor der gesetzlichen Altersgrenze den verdienten Ruhestand genießen will, sollte einen gewissen finanziellen Spielraum mitbringen. Denn der Abschlag bei einer Frühverrentung fällt nicht gering aus, wie Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund zum Neurentner-Jahrgang 2017 zeigen.

Jeder vierte der 760.000 Neurentner ist frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden. Der Rentenabschlag betrug dabei durchschnittlich 0,3 Prozent pro Monat. Im Mittel mussten die Frührentner 26 Monate vor der Altersgrenze in den Ruhestand gehen, womit sich die Einbuße aufknapp 8 Prozent summiert. Das entspricht einer durchschnittlichen Rentenminderung um 84 Euro.

Der Rentenzahlbetrag des 2017er-Jahrgangs beläuft sich im Schnitt auf 873 Euro. Die Bundesregierung möchte das Rentenniveau bis 2025 stabil halten. Wie es danach weitergehen soll, wird aktuell in einer Kommission diskutiert. Steigen werden die Renten angesichts von immer mehr Leistungsempfängern und immer weniger Beitragszahlern jedenfalls nicht. Schon das bisherige Rentenniveau zu halten würde in den kommenden Jahrzehnten Unsummen an Steuergeldern verschlingen, da die Beiträge nicht unbegrenzt steigen können. Kommende Rentnergenerationen werden also den Gürtel enger schnallen müssen, wenn sie nicht betrieblich und/oder privat vorgesorgt haben.

Liebe Kunden,

früher in die Rente gehen ist ein schöner und verlockender Gedanke, aber die nackten Zahlen sollten einen schon heftig ans Grübeln bringen. Die Durchschnittsrente des 2017er Jahrgangs liegt bei 873 (!!) € und dieses Niveau zu halten erfordert Unsummen – gehen Sie also davon aus, das Niveau wird fallen, dafür wird aber vermutlich die Inflation steigen und somit ist Ihre Rente dann noch mal weniger Wert.

Wer also nicht schon sehr früh damit anfängt fürs eigene Alter vorzusorgen der wird wohl später ganz schön auf die Nase fallen. Daher an alle die es gerne auf „demnächst, bald oder später“ verschieben, es wird immer schwieriger je weniger Zeit Sie haben, kümmern Sie sich jetzt drum – egal wie ob mit Sparstrumpf, Aktien, Konto, Versicherung, o.Ä.

Gerne können Sie auch uns Fragen und wir unterstützen Sie bei diesem Thema! 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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