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Jungen Menschen fehlen im Alter 800 € pro Monat:

Junge Menschen, die nur auf die gesetzliche Rente setzen, werden es im Alter schwer haben. Um den Lebensstandard halten zu können, fehlen ihnen am Ende 800 Euro im Monat. Im Vergleich mit den derzeit 50- bis 65-Jährigen und einer durchschnittlichen Rente von 64,1% des Bruttoeinkommens, wird die Quote für die 20- bis 34-Jährigen auf 38,6% sinken. (Je nach Region, Gehalt und Beitragsbemessungsgrenze kann der Betrag schwanken und auch über 40,3 % betragen – siehe Vorsorgeatlas Deutschland). Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Bernd Raffelhüschen und Ökonomen der Universität Freiburg.

Geschlossen werden kann die Versorgungslücke über eine betriebliche und private Altersvorsorge. Der wichtigste Aspekt hierbei: Je eher die Altersvorsorge in Angriff genommen wird, umso geringer sind die Monatsbeiträge und der Fehlbetrag lässt sich leichter ausgleichen.

Schlau ist daher, wer das schon in jungen Jahren im Blick hat. Bei wem das Geld locker sitzt, dem helfen Sparformen, wo das Geld festgelegt ist und nicht sofort abgehoben werden kann. Dazu zählen zum Beispiel Tages- oder Festgeldkonten.

Darüber hinaus sollte die Versorgung im Alter durch dreierlei sichergestellt werden: die gesetzliche Rente oder für z.B. Selbstständige die Rüruprente, die Riesterrente und/oder die betriebliche Altersvorsorge und das privat Angesparte und/oder Immobilienvermögen, z.B. Aktien, private Rentenversicherungen, Spareinlagen, Immobilien.

Leider erlebe ich es sehr selten, dass junge Leute sich mit den Themen Risikoabsicherung und Altersvorsorge beschäftigen, obwohl gerade das heute notwendig ist. Viele Versorgungsformen, die früher griffen, bestehen heutzutage durch eine andere Gesetzeslage nicht mehr oder reichen schlicht in der Höhe nicht mehr aus. Trotzdem herrscht oft die gleiche Sorglosigkeit, die man sich in früheren Generationen leisten konnte, die künftig aber fatal sein wird.

Ich als Makler mit drei Kindern, habe viel darüber nachgedacht, wie die Kinder gut im Alter abgesichert sind. Jeden Monat wandern kleine Beträge auf ein Tagesgeldkonto und fließen in eine Rentenversicherung. Meine Hoffnung ist, dass die Kinder später größere notwendige Ausgaben (z.B. in der Ausbildung, im Studium oder für die erste eigene Wohnung), die sie nicht durch eigene Arbeit decken können, vom Tagesgeldkonto zahlen und ihren Rentenvertrag mit einem kleinen Beitrag dauerhaft selber weiterführen können. Durch die lange Laufzeit ergibt sich dann auch bei einem dauerhaft niedrigen Beitrag eine stattliche monatliche Rente zum Ablauf. Vermutlich wird es nicht gänzlich ausreichen und natürlich weiß ich nicht, was die Zukunft bringt, aber für mich ist es die Maßnahme im Kleinen mit einer möglicherweise großen Wirkung. In der Praxis erlebe ich immer wieder, welche hohen monatlichen Sparbeträge nötig sind, wenn erst mit 30, 40 oder sogar 50 über das Thema Rente nachgedacht wird. Da gibt es dann oft lange Gesichter.

Wenn Sie eine Beratung wünschen, für sich oder Ihre Kinder, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Wir besprechen, welche Aspekte Ihnen wichtig sind, welche Vorsorge möglicherweise schon vorhanden ist und ab wann welche Vorsorge sinnvoll wird. Damit haben Sie eine gute Basis, um Entscheidungen zu treffen und langfristige Weichen zu stellen.

Mit herzlichen Grüßen

 

Thilo Riede


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Welche Versicherungen brauchen Sie als Unternehmen/ Unternehmensgründer?

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung

Es ist die wichtigste Versicherung für Ihr Unternehmen. Wie im privaten Bereich haften Sie auch als Unternehmer unbegrenzt. Bei Personengesellschaften kann das sogar eine Haftung mit dem Privatvermögen bedeuten. Sie haben aktuell kein Vermögen? Das entbindet Sie nicht, denn Sie haften auch mit Ihrem zukünftigem Vermögen.

Je nach Vertrag, Unternehmensart und -form (z.B. beim Einzelunternehmer) reicht bis zu einer bestimmten Umsatzgrenze noch die Privathaftpflicht. Sie schließt eine selbstständige Tätigkeit ein. Vorsicht ist allerdings geboten: Viele Tätigkeitsfelder werden in den Bedingungen ausgeschlossen.

Wenn die Privathaftpflichtversicherung also nicht mehr ausreicht, sollten Sie eine eigenständige Betriebshaftpflichtversicherung abschließen.

Das eigene Unternehmen stellt immer ein Risiko dar – auch bei Ereignissen, die einem nicht direkt in den Sinn kommen. Kundenbesuche zum Beispiel. Ihnen geht dort etwas kaputt. Dafür haften Sie. Anderes Beispiel: Ein Lieferant rutscht auf der feucht gewischten Treppe bei der Anlieferung von Material für Ihr Homeoffice aus. Dafür kann er Sie haftbar machen.

Noch viel höher ist die Gefahr, wenn Kunden regelmäßig zu Ihnen kommen und/oder Sie Angestellte haben. Der Gesetzgeber schreibt Unternehmern im Rahmen der Sicherheit vieles vor und eine Missachtung dieser gesetzlichen Sicherheitsvorschriften kann ziemlich teuer werden.

Die Betriebshaftpflicht hat zudem den Vorteil, dass der Versicherer unberechtigte Haftpflichtansprüche, die gegen Sie erhoben werden, für Sie abwehrt.

 

Wer muss eine solche Haftpflichtversicherung abschließen?

Wenn Sie in einem beratenden Beruf oder Heilberuf tätig werden, benötigen Sie eine Berufshaftpflicht. Anders als in anderen Branchen können Fehler sehr teuer werden. In einigen Berufen sind sogenannte Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen gesetzlich vorgeschrieben. Das gilt z.B. für Anwälte, Steuerberater, Architekten oder Ingenieure. Beratungs- oder Planungsfehler gehen hier richtig ins Geld. Beim Kunden spricht man dann von einem Vermögensschaden.

 

Produkthaftpflichtversicherung

Wenn Sie Waren produzieren und verkaufen, haften Sie dafür.

Bauen Sie also z.B. ein Fahrrad selber, verkaufen es und es bricht bei normaler Nutzung in zwei Teile, haften Sie für den Schaden, mögliche Verletzungen und deren Folgen. Sie haften übrigens auch, wenn Sie das Fahrrad oder einen beliebigen anderen Artikel außerhalb Europas produzieren lassen und hier unter eigenem Namen verkaufen. Sie beliefern Einzelhändler und Ihre Ware hält nicht was Sie versprochen haben – dann haften Sie und müssen den entstandenen Schaden ersetzen. Damit Sie in allen genannten Beispielen nicht vor der Pleite stehen, sollten Sie eine (erweiterte) Produkthaftpflichtversicherung abschließen.

 

Geschäftsinhaltversicherung

Am Anfang brauchen Sie vielleicht noch keine Inhaltsversicherung (das ist die Hausratversicherung für Unternehmer), denn das Büro oder Geschäft beinhaltet noch nicht so viele Werte, wie z.B. Technik, Einrichtung, Waren, usw.. Meistens ändert sich das aber über Kurz oder Lang und ein entsprechender Verlust, z.B. durch einen Wasserschaden oder durch einen Brand könnte ein größeres Problem oder die Pleite für Ihr Unternehmen bedeuten.

Je nach Tätigkeit sollte die Inhaltsversicherung auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Unterschiede machen die Versicherer zum Beispiel bei dem, was Sie „lagern“: viel Bargeld für den Verkauf, wichtige und wertvolle Aktenlager oder Komissionsware.

Einige sinnvolle Qualitätskriterien bei der Auswahl einer geeigneten Inhaltsversicherung sind in vielen Fällen noch die Versicherung zum Neuwert (kein Abzug wegen geringerem Zeitwert), Unterversicherungsverzicht und der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit.

Betriebsunterbrechungsversicherung

In Schadenfällen, in denen die Inhaltsversicherung zum Einsatz kommt (z.B. bei einem Brand in Ihrem Betrieb), ist oftmals in den Wochen und Monaten nach dem Schaden auch Ihr geordneter Betriebsablauf gestört oder unmöglich. Trotz dann fehlender Einnahmen, laufen bestimmte Kosten, wie z.B. Gehälter, Genossenschaftsbeiträge, Steuervorauszahlungen, etc. in gleicher Höhe weiter. Um diese Ausgaben zu decken, schließt man eine Betriebsunterbrechungsversicherung ab. In vielen Fällen nutzt man eine Kombination aus Betriebsinhaltsversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung. Die Versicherungssumme der Betriebsunterbrechungsversicherung bemisst sich dann nach der Versicherungssumme der Inhaltsversicherung. Man spricht dann von der kleinen Betriebsunterbrechungsversicherung (KBU). Natürlich kann Ihre Betriebsunterbrechungsversicherung auch ganz individuell gestaltet werden. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn sich der Bedarf zwischen den Summen von Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung unterscheiden.

 

Gewerberechtsschutzversicherung

Sie übernimmt die Kosten für eine Rechtsberatung, für den Anwalt vor Gericht und je nach Paket für viele weitere Kosten (z.B. Forderungsmanagement bei säumigen Kunden, Korrespondenzanwalt, Gutachter, Gerichtskosten, Strafrechtsschutz, uvm.). Je nach Paket gilt der Versicherungsschutz bezogen auf Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Vertragsrecht, Versicherungsvertragsrecht, Verkehrsrecht, Privatrecht, usw.. Im Prinzip ist es wie mit der privaten Rechtsschutzversicherung. In den meisten Fällen ist eine solche Versicherung keine von den Versicherungen, die man sofort haben muss, aber im Zweifelsfall können Prozesskosten, ziemlich ins Geld gehen.

 

Cyber Risk Versicherungen

In der heutigen Zeit wird Ihr klassisches physisches, unternehmerisches Risiko durch z.B. Feuer-, Wasser- oder Sturmschäden durch Cyberattacken erweitert. Ob es sich z.B. um Datenschutzverletzungen, IT-Ausfall durch Trojaner oder Würmer, Erpressung durch Datendiebstahl, Missbrauch der Telefonanlage oder Drittschäden bei Ihren Kunden handelt, die Kosten können schnell ähnliche Höhen wie bei den physischen Risiken erreichen, die klassischen Versicherungen decken diese Schäden aber nicht ab. Cyber Risk Versicherungen können hier Abhilfe schaffen, je nach Versicherer gibt es aber sehr unterschiedliche Leistungspakete, Unterschiede bei der Definition des Versicherungsfalls und auch bei den Ausschlüssen.

 

Elektronik & Maschinenversicherung

Die Inhaltsversicherung sichert Ihre Maschinen oder bestimmte elektronische Anlagen in Ihren Betriebsräumen grundsätzlich mit ab. Allerdings gehen die Elektronik- und die Maschinenversicherung noch weiter und zahlen auch bei Bedienfehlern und Ausfällen. Die Elektronikversicherung deckt vielfach auch Schäden außerhalb Ihrer Betriebsräume, also z.B. während der Benutzung beim Kunden vor Ort.

 

Kautions-, Bürgschaft- oder Warenkreditversicherungen

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen Arbeiten vorfinanzieren müssen und nicht ausschließen können, dass der Auftraggeber seine Verbindlichkeiten nicht mehr zahlt, dann sollten Sie über eine Warenkredit- / Kautionsversicherung nachdenken. Gerade bei großen Aufträgen kann ein Zahlungsausfall den Fortbestand Ihres Unternehmens gefährden.

Bei der Anmietung von Gewerbeobjekten oder Räumen muss oft eine Bürgschaft oder Kaution als Sicherheit hinterlegt werden. Solche Zahlungen können auch über eine Versicherung abgedeckt werden. Dadurch bleibt die Liquidität Ihres Unternehmens erhalten und die dafür anfallenden Kosten sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

 

Wie bekommen Sie den geeigneten Versicherungsschutz?

Vereinbaren Sie mit einem Makler einen Termin. Besprechen Sie, welche Risiken es geben könnte und ob diese durch Anpassung der Arbeitsweise verkleinert oder abgestellt werden könnten. Wenn klar ist, welche Risiken nicht vermeidbar sind, überlegen Sie, welche Risiken Sie trotzdem bereit sind zu tragen. Alle anderen sollten Sie dann versichern. Der Makler holt im nächsten Schritt Angebote von verschiedenen Anbietern ein, die bereit sind, entsprechende Risiken zu versichern und wird passende Empfehlungen geben. Nach Vorstellung der Lösungen und Auswahl eines Anbieters wird der gewünschte Schutz beantragt und policiert. In Absprache mit Ihnen wird der Makler den Schutz regelmäßig überprüfen und je nach verändertem Bedarf oder Wünschen anpassen.

 

Wenn Sie sich zum Thema Schadenverhütung, Brandschutz und Sicherheitsvorschriften weiter informieren möchten, empfehlen wir Ihnen die Seiten des VdS, hier ist der entsprechende Link.

 

Uns – das Versicherungsmaklerbüro Riede – finden Sie mit Büros in Bonn und Rheinbreitbach. Darüber hinaus ist eine Beratung vor Ort oder per Skype möglich.

Für alle Fragen stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Thilo Riede


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Land Rheinland-Pfalz für Versicherungspflicht gegen Elementarschäden

Die Onlineausgabe der Zeitung „Welt“ meldete am 21.06.2017, dass das Land Rheinland-Pfalz die Einführung einer Versicherungspflicht gegen Elementarschäden befürworte.

Aktuell kann man eine solche Versicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung freiwillig abschließen, allerdings haben deutschlandweit nur ca. 40 Prozent der Haushalte neben der Wohngebäudeversicherung auch eine Elementarschaden-/Naturgefahrenversicherung abgeschlossen – wobei die Verteilung, je nach Bundesland, sehr unterschiedlich sein kann.

Ist diese Forderung also übertrieben, soll den Bürgern da eine unnötige oder übertriebene Pflicht aufgebürdet werden?

Ich persönlich bin kein Freund von Pflichtversicherungen und grundsätzlich finde ich, jeder sollte die Wahl haben, ob er eine solche Elementarschadenversicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung abschließt oder nicht.

In den meisten Fällen stellt das Eigenheim einen beachtlichen Anteil des eigenen Vermögens da und ein Verlust oder ein sehr hoher Schaden kann das gesamte finanzielle Vorsorgekonzept der eigenen Familie ins Wanken bringen.

Wenn man sich z.B. nur die Unwetterkatastrophen des Frühsommers 2016 anschaut und die Schadenfälle in Betracht zieht, die alleine wir als Versicherungsmaklerbüro Riede in den letzten 1 ½ Jahren im Bereich der Elementarschäden bearbeitet haben, dann macht eine Elementarschadenversicherung zusätzlich zur üblichen Wohngebäudeversicherung in jedem Fall Sinn. Ich persönlich würde auf gar keine Fall auf einen solchen Schutz verzichten.

Hier eine kurze Übersicht von Ereignissen im ganzen Land:

26.Mai 2016: Starkregen und Hagel in der Eifel

27.Mai 2016: Überflutungen in der Eifel, Wiesbaden, Kaiserslautern und Regensburg

28 Mai 2016: Unwetter im Erzgebirge, Thüringer Wald, Bayern, Baden-Württemberg

29.Mai 2016: Schwere Überschwemmungen in Braunsbach – viele werden sich besonders an diese Bilder erinnern, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg

01.Juni 2016: Gewitter, Starkregen über Niederbayern, Starkregen und Überflutungen in Simbach

7.Juni 2016: Tornado und schwere Unwetter in Hamburg und Niedersachsen

Die Aufwendungen für die oben aufgeführten Unwetterfronten Elvira und Friederike im Frühsommer 2016 betrugen im Bereich der Sach- und KFZ-Versicherung ca. 1,2 Milliarden Euro. Hinzu kommen bei unseren Kunden, eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Menge an regionalen Schäden durch Überschwemmung nach Starkregen. Diese reichen von Euskirchen über Bonn bis in den Westerwald. Schadensummen im fünfstelligen Bereich waren hier keine Seltenheit. Da wir keinen einzigen Kunden im Bereich der Wohngebäudeversicherung hatten, dem die Elementarschadendeckung fehlte, wurden alle Schäden übernommen.

Doch was sind das für Schäden, was umfasst die Elementarschadenversicherung?

Abgedeckt werden Schäden durch bestimmte Naturgewalten: Überschwemmungen, Schneedruck, Lawinen, Erdbeben und Vulkanausbrüche.

Die Schäden durch Vulkanausbrüche sind in unserer Region nicht messbar, das Risiko von Erdbeben ist z.B. in der Region um Bonn gegeben, aber die Schäden sind in den letzten Jahren überschaubar geblieben. Schneedruck und Lawinen kommen in den höheren Lagen vor, sind zumeist regional bedingt. Es bleibt also als Hauptrisiko die Überschwemmung, nach Starkregen. Langwierige Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen sind dabei meist die Folge, was sehr viel Geld kostet. Kurz es lässt sich schlecht voraussehen wen es wann trifft. Eine Gewitterzelle über Ihrem Ort und bei Ihnen ist alles überschwemmt, während einen Ort weiter davon nichts mehr zu spüren ist. Wir erleben es oft genug.

Die häufig beschworene Tatsache, dass es in den letzten 10 oder 20 Jahren bei diesem Haus oder dieser Straße keinen Überschwemmungsschaden gegeben hat, ist absolut kein Garant. Es gibt inzwischen viel mehr versiegelte Flächen, viel mehr Häuser, viel mehr Menschen und die meisten sind sich einig, dass die Extremwetterlagen deutlich zugenommen haben – das Risiko ist also gestiegen.

Sollte also die Elementarschadenversicherung eine Pflichtversicherung werden? Ich meine Nein, weil jeder selbst entscheiden sollte, inwieweit er sein Hab und Gut absichert. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus, halte ich die Elementarschadenversicherung aber für sehr wichtig, da die Folgekosten wenigstens im vierstelligen Bereich und oft weit darüber liegen.

Nutzen Sie unser Wissen und unseren Rund-um-Service – insbesondere bei der Schadenregulierung und lassen Sie sich von uns beraten, wir prüfen auch gerne Ihre bestehende Gebäudeversicherung denn wir kooperieren mit fast allen Versicherern in Deutschland

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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Betriebsferien

Liebe Kunden,

die Büros in Bonn und Rheinbreitbach bleiben vom 18.07.2017 bis einschließlich 09.08.2017 geschlossen. Ab dem 10.08.2017 stehen wir Ihnen wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Faxe, Briefe und Emails werden in der Zwischenzeit nicht bearbeitet oder weitergeleitet. Bitte wenden Sie sich in Schadenfälle oder Terminsachen direkt an die jeweilige Versicherung.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Mit besten Grüßen

Thilo Riede
Versicherungsmaklerbüro Riede


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Baupreisindex? Neuwertfaktor? Wert 1914?…

Wenn Sie heute eine Wohngebäudeversicherung abschließen möchten, passiert das oft auf Basis der Wohnfläche, aber es gibt auch noch die Absicherung nach dem Wert 1914, aus dem sich dann – verbunden mit dem Baupreisindex – ein jährlich gültiger Versicherungswert errechnen lässt.

Aber ganz von vorne: Was meinen die Versicherer mit „Wert 1914“:

Die Versicherer rechnen quasi zurück ins Jahr 1914 und legen fest was es 1914 gekostet hätte Ihr Gebäude zu bauen, der Wert wird dann in Mark angegeben.
Möchte man später einen aktuellen Wert ermitteln muss man nur noch den Wert 1914 mit dem aktuellen Baupreisindex für Wohngebäude multiplizieren (Achtung es gibt verschiedene Indizes) und durch 100 teilen und schon erhält man den aktuellen Eurowert.

Hier eine Auswahl der Werte zum Baupreisindex:
1995: 1.046
1996: 1.045
1997: 1.035
1998: 1.032
1999: 1.028
2000: 1.031
2001: 1.029
2002: 1.029
2003: 1.031
2004: 1.044
2005: 1.054
2006: 1.077
2007: 1.145
2008: 1.178
2009: 1.188
2010: 1.200
2011: 1.233
2012: 1.263
2013: 1.263
2014: 1.289
2015: 1.310
2016: 1.330
2017: 1358

Dazu ein Rechenbeispiel:

Ihr Haus hat im Jahr 2000 – umgerechnet in Euro – 350.000 € gekostet. Durch 1.031 geteilt und multipliziert mit 100 ergibt sich ein Wert 1914 von 33.948 € (dieser Wert würde also immer in Ihrer Police stehen).

Möchten Sie z.B. den tatsächlichen Versicherungswert im Jahr 2017 wissen, multiplizieren Sie den Wert von 33.948 mit 1.358 und teilen ihn durch 100, das ergibt also einen heutigen Eurowert von 461.014 €. Somit sind die gestiegenen Baukosten berücksichtigt.

 

Und der Neuwertfaktor?

Die Unternehmen nutzen den Neuwertfaktor dann bei der Festlegung Ihres Beitrags, bzw. bei der Festlegung der Beitragserhöhung (bei Ihnen erhöht sich dann auch die Leistung im Schadenfall).
Der Neuwertfaktor wird jährlich vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berechnet und an alle Mitgliedsunternehmen weitergegeben, allerdings müssen diese den Wert nicht zu 100 Prozent übernehmen, die Versicherer können ihn auch noch weiter selbst anpassen (dies geschieht aber in der Praxis selten und nur in geringem Maße).
Zu guter Letzt noch die Frage wie der GDV auf eine sinnvolle Zahl bei der Berechnung des Neuwertfaktors kommt? Er nutzt hierzu den Baupreisindex für Wohngebäude den das statistische Bundesamt herausgibt, zusammen mit dem Tariflohn für das Baugewerbe.

Sie haben weitere Fragen zu dem Thema oder möchten die ideale Absicherung für Ihr Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus? Dann rufen Sie uns an, gerne helfen wir Ihnen weiter.

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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5 verbreitete Irrtümer, die Versicherungskunden Geld kosten können

Viele Versicherungsnehmer zahlen unnötigerweise zu hohe Prämien oder haben Schutzlücken, die ihnen gar nicht bewusst sind. Von der Kfz- über die Hausrat- bis zur Unfallversicherung: Diese häufigen Irrtümer sollten die Kunden ausschließen:

1. Eine Unfallpolice leistet nach jedem Unfall mit Verletzungsfolgen.

Eine Unfallversicherung leistet erstens nur dann, wenn der Unfall dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen verursacht, und zweitens nur nach als „Unfall“ definierten Ereignissen. Je nach Bedingungen können Eigenbewegungen (wie Umknicken) oder Bewusstseinsstörungen ausgeschlossen sein.

2. Wer grob fahrlässig einen Kfz-Schaden verursacht, hat keinen Versicherungsschutz.

Stimmt nicht immer: Manche Tarife leisten auch bei grob fahrlässigem Verhalten wie dem Überfahren einer roten Ampel. Ein Vergleich lohnt sich also.

3. Die Haftpflichtpolice deckt auch schleichend entstehende Schäden ab.

In den meisten älteren Haftpflichtverträgen sind sogenannte Allmählichkeitsschäden ausgeschlossen, lediglich einige neuere Tarife bieten diesen Schutz an.

4. Bei von Kindern verursachten Schäden springt die Haftpflichtpolice ein.

Dies gilt nur für Kinder ab sieben Jahren. Jüngere Kinder sind deliktunfähig, so dass ihre Eltern nicht in Regress genommen werden können – es sei denn, sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt.

5. Der Versicherungsschutz setzt mit dem Vertragsbeginn ein.

Manche Tarife sehen Wartezeiten vor, in denen schon Beiträge gezahlt werden, aber noch keine oder nur eingeschränkte Leistungen erfolgen.


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Pflegebedürftigkeit nimmt wie erwartet deutlich zu

Lt. dem jüngsten Pflegebericht ist die Zahl der Pflegebedürftigen zwischen 2011 und 2015 um 17 Prozent gestiegen.

Wies die soziale Pflegeversicherung 2011 noch 2,3 Millionen Leistungsempfänger aus, so lag diese Zahl nur vier Jahre später bei 2,7 Millionen. Die Ausgaben legten im selben Zeitraum sogar um gut 27 Prozent zu, von 20,9 auf 26,6 Milliarden Euro.

Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht, denn alle Voraussagen gehen von einem weiteren deutlichen Anstieg der Pflegebedürftigkeit in unserer alternden deutschen Gesellschaft aus.

Außerdem: Mit der zum Jahresanfang in Kraft getretenen zweiten Pflegereformstufe wird der Kreis der Leistungsempfänger deutlich erweitert, denn nun begründet auch Demenz einen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung. Erste Prognosen gehen von 200.000 zusätzlichen Leistungsempfängern im Jahr 2017 aus.

Was bleibt, ist die Pflegelücke: Die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen werden auch in Zukunft hohe Eigenanteile zahlen müssen. Pflegepolicen werden daher auch in der Zukunft ein wichtiges Produkt bleiben, denn wer sich hier alleine auf staatliche Leistungen verlässt, der wird im Falle der Pflegebedürftigkeit rausfinden welch niedriges Leistungsniveau hier nur möglich ist –  die Frage ist will man das und ändern kann man es dann auch nicht mehr…

Sprechen Sie uns an, gerne beraten wir Sie zu einer passenden Lösung zu Ihrer individuellen Pflegevorsorge.

Mit herzlichen Grüßen

Thilo Riede


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Urlaub vom 11.01.2017 bis 17.01.2017

Sehr geehrte Kunden,

vom 11.01. bis zum 17.01. bleiben beide Büros wegen Urlaubs geschlossen. Wir freuen uns danach wieder wie gewohnt für Sie da zu sein.

Bitte wenden Sie sich in dringenden Schadenangelegenheiten oder bei fristgebundenen Vorgängen direkt an Ihren jeweiligen Versicherer.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Ihr Thilo Riede


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Selbstständige haben Nachholbedarf in der Altersvorsorge

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einer Studie untersucht, wie es um die Altersvorsorge der Selbstständigen bestellt ist. Im Fokus standen jene 57 Prozent von ihnen, die nicht Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung oder einem berufsständischen Versorgungswerk sind. Die gute Nachricht: Fast zwei Drittel der nicht obligatorisch Versicherten haben ein Vermögen von mindestens 100.000 Euro, in Geld, Immobilien oder weiteren Kapitalanlagen. Bei 40 Prozent beläuft sich der Wert sogar auf über eine Viertelmillion Euro.

Auf der anderen Seite jedoch fährt jeder fünfte Solo-Selbstständige ein hohes Altersarmutsrisiko, hat also weder ein größeres Vermögen noch eine Rentenversicherung. Über alle Selbstständigen hinweg liegt die Quote der besonders Armutsgefährdeten bei 12 Prozent. Eine „massenhafte Altersarmut“ droht damit laut DIW-Analyst Karl Brenke zwar nicht, aber eine „beachtliche Minderheit“ müsse sich darauf einstellen, später mit der staatlichen Grundsicherung auskommen zu müssen. Bundessozialministerin Andrea Nahles möchte die Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung integrieren, was die Christdemokraten allerdings ablehnen.

Es bleibt also nur ein Weg, so früh wie möglich selber vorsorgen, mit Aktien, Fonds, Immobilien und auch einer passenden Versicherung – gut beraten ist wer hier nicht nur auf einen Weg setzt.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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KFZ-Versicherung richtig kündigen

Alle Jahre wieder ist der 30. November für all jene Versicherungsnehmer interessant, die ihre KFZ-Versicherung kündigen möchten. Beim 30. November handelt es sich nämlich um den Stichtag, bis zu dem die Versicherung rechtzeitig zum Jahresende – unter Berücksichtigung der einmonatigen Kündigungsfrist – gekündigt werden kann.

Der Stichtag

Verpasst der Versicherungsnehmer den Stichtag, verlängert sich die Versicherung um ein weiteres Jahr. Der Stichtag ist im Regelfall der 30. November; auch dann, wenn der Vertrag erst am 1. August abgeschlossen wurde. Es gibt abweichende Hauptfälligkeiten bei KFZ-Verträgen, diese sind aber eher selten anzutreffen. Mit dem neuen Kalenderjahr beginnt somit auch das neue Versicherungsjahr, das von 1. Januar bis 31. Dezember gilt. Unter Berücksichtigung der einmonatigen Kündigungsfrist kann der KFZ-Versicherungsvertrag also nur bis zum Stichtag 30. November gekündigt werden. Zu beachten ist, dass die Kündigung bereits am 30. November bei der Versicherungsgesellschaft eingegangen sein muss; der Poststempel spielt also keine Rolle. Schickt der Versicherungsnehmer seine Kündigung erst am 30. November über den Postweg an die Versicherungsgesellschaft, wird das Schreiben nicht am selben Tag ankommen, womit der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert wird.

Gibt es bestimmte Formulierungen, die im Kündigungsschreiben vorkommen müssen?

Verpflichtende Passagen gibt es nicht, jedoch ist es ratsam, wenn als Betreff „Kündigung der KFZ-Versicherung“ gewählt wird. Zudem sollte der Versicherungsnehmer die Nummer des amtlichen KFZ-Kennzeichens und die Nummer seines Versicherungsscheins anführen. Auch der Kündigungsgrund – „fristgerechte Kündigung“, „Sonderkündigungsrecht wegen einem Schadenfall“ oder „Sonderkündigung wegen Beitragserhöhung“ – sollte angeführt werden. Der Versicherungsnehmer sollte die Kündigung eigenhändig unterschrieben und per Einschreiben an die Versicherungsgesellschaft senden. Ratsam ist zudem der Hinweis, dass der Versicherungsnehmer eine Bestätigung seiner Kündigung möchte, sodass die Versicherungsgesellschaft auf das Schreiben reagieren muss und der Versicherungsnehmer somit die Bestätigung erhält, dass seine Kündigung auch fristgerecht angekommen ist. Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen, wobei auch eine Kündigung per Fax oder E-Mail möglich ist.

Das Sonderkündigungsrecht

Es besteht die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahrs; jedoch kann auch im Laufe des Versicherungsjahres das sogenannte Sonderkündigungsrecht in Kraft treten. Eine Sonderkündigung ist dann möglich, wenn die Versicherungsgesellschaft die Beiträge erhöht. Etwa dann, wenn sich die Risiko-Einstufung des Zulassungsbezirkes geändert hat oder der Fahrzeug-Typ – aufgrund einer aktualisierten Schadensstatistik – in eine andere Typklasse gerutscht ist. Die Versicherung räumt dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein; hier gibt es aber ebenfalls Fristen zu berücksichtigen. Im Regelfall hat der Kunde ein vierwöchiges Sonderkündigungsrecht.

Eine Sonderkündigung ist auch nach einem Schadensfall möglich. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob die Versicherung den entstandenen Schaden übernimmt oder nicht. Die Kündigung ist aber erst dann möglich, wenn die Versicherung jene Leistungspflicht, die sich in der Haftpflicht findet, abgelehnt hat oder alle Verhandlungen über die Leistungen abgeschlossen wurden. Die Frist beträgt einen Monat.

Ein Sonderkündigungsrecht tritt auch dann in Kraft, wenn es zu einem Fahrzeugwechsel kommt.

Die KFZ-Versicherung ist eine Pflichtversicherung

Da es sich bei der KFZ-Versicherung um eine Pflichtversicherung handelt, muss die Kündigung zu einem automatischen Anbieterwechsel führen; ansonsten endet die Zulassung für das Fahrzeug.

 

Sollten Sie noch Fragen Rund um das Thema KFZ-Versicherung haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede


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